Auf Freudenstadt kommen schneereiche Tage zu – zumindest wenn die Prognosen richtig liegen. (Archivbild) Foto: Schwark

Beginnend mit dem Wochenende stehen Freudenstadt schneereiche und Kalte Tage bevor. Das besagen aktuelle Wetterprognosen. In den höheren Lage könnte sogar genug Schnee liegen bleiben, um Wintersport zu ermöglichen.

Wenn die aktuellen Prognosen der Wetterdienste eintreffen, steht dem Schwarzwald ab diesem Wochenende ein erster größerer Wintereinbruch bevor. Einzelne Wettermodelle sagen bis zum Sonntagabend für Freudenstadt rund 28 Zentimeter Schnee voraus.

 

Insgesamt könnten nach den unterschiedlichen Wettermodellen bis Dienstag zwischen 15 und 39 Zentimeter Schnee fallen. Es ist damit zu rechnen, dass ab einer Höhe von 600 bis 700 Metern der gefallene Schnee auch liegen bleibt. Unter 400 Metern wird eher ein schmuddeliges Schnee-Regen-Gemisch bestimmend sein. Aber auch dort kann es in den Morgenstunden zu Schnee und Eisglätte kommen. Autofahrer sollten also unbedingt nur mit Winterreifen unterwegs sein.

Minusgrade in der Nacht

Wintersport könnte zumindest auf dem Kniebis und im Gebiet rund um die Schwarzwaldhochstraße möglich sein. Dort dürfte sich zumindest eine ausreichende Schneedecke zum Skilanglauf bilden. Wenn die Vorhersagen eintreffen, könnte mancher Lift auf der Schwarzwaldhochstraße seinen Dienst aufnehmen. Damit kämen auch Alpinskifahrer auf ihre Kosten. Bei der Nordwest- bis Nordwetterlage schneit es besonders heftig um den Ruhestein und Kniebis herum. Besonders in den Nächten kann es bis zu minus fünf Grad oder darunter geben. So könnte im Skistadion Kniebis oder beispielsweise am Seibelseckle Kunstschnee produziert werden.

Für den Stockinger-Skihang sieht es eher noch mau aus. Doch wie es aussieht, soll die Kälte mit kurzen Unterbrechungen bleiben und vielleicht klappt es so nach Jahren des Wartens auch am Stokinger wieder mit dem Skilaufen.

Vom Deutschen Wetterdienst (DWD) hat Marc Joussen spannende Novemberdaten in Sachen Schnee zusammengestellt. Dass es in Freudenstadt im November schon richtig Winter sein kann, belegt die Datenlage. So lagen in Freudenstadt am 24. November 1971 auf dem Kienberg schon mal 60 Zentimeter Schnee und am 30. November 1971 waren es auf der Hornisgrinde sogar rund 100 Zentimeter. Und 2010 verzeichnete der Kienberg ab 23. November 44 Zentimeter. Der Schnee blieb neun Tage lang liegen.

Winterfans müssen bangen

Winterfans können nun nur hoffen, dass folgende Wetterregel dieses Jahr nicht eintritt: „Kommt es schon Mitte oder Ende November zu einem massiven Kaltlufteinbruch, geht der Winter ab Mitte Dezember meist milde weiter.“ Wird es erst um den 10. Dezember kalt, folgt oft ein kalter Winter, der meist nur durch ein kurzes Weihnachtstauwetter unterbrochen wird.

Infos für Wintersportler

Internetseiten
Skilangläufer können sich im Internet beim Loipenförderverein Freudenstadt und Umgebung informieren, oder unter www.sv-sz -kniebis.de. Ebenso informieren Websites der einzelnen Skilifte über die Befahrbarkeit und Schneelage.