Der Schnee ist geschmolzen, der Winter vorüber. So fällt die Bilanz des Furtwanger Loipenzentrums Martinskappelle aus – und das steht nun an.
58 Schneetage wurden in der zu Ende gehenden Wintersaison im Furtwanger Loipenzentrum Martinskapelle gezählt – und etwa 17.400 Langläufer flitzten in dieser Zeit über den Schnee, der eine Maximalhöhe von 50 Zentimetern erreichte. 57 Stunden war das Spurfahrzeug im Einsatz, um für die passenden Bedingungen zu sorgen. Und der Loipenbericht im Internet wurde etwa 108.000 Mal aufgerufen.
Es war „erneut einer der kürzeren Winter“, ziehen die Verantwortlichen Bilanz, „der früh begann, dann aber ab Mitte Dezember bis Anfang Januar pausierte. Danach war Skifahren mit kleinen Unterbrechungen möglich bis Ende Februar“ – und dann noch einmal kurz vor Ostern.
Nun wird geputzt
Nun aber wird es wärmer – und Landschaft und Loipe sollen am Freitag, 17. April, herausgeputzt werden. „Alle Freiluftsportler bitten wir um ihren Umweltbeitrag“, heißt es in einer Ankündigung. Gesäubert werden Straßen, Wege, Parkplätze und Loipen. Handschuhe werden empfohlen.
Start der Aktion ist um 17 Uhr mit der Ausgabe der Müllsäcke an der Skihütte, am Grillplatz Brend, am Schindelhaus Weißenbach und am Parkplatz Korallenhäusle. Die Skizunft Brend säubert dann den Bereich von Neukirch bis Neueck (Loipe und Westweg), Helfer aus Gütenbach den Bereich von Neueck bis zum Grillplatz Brend (Loipe, Straße und Westweg). Bergwacht und Naturfreunde nehmen sich Brendgipfel, Grillplatz, Höhenweg und Günterfelsen vor, Helfer aus St. Georgen, Furtwangen und der Skizunft Brend kümmern sich um Martinskapelle, Donauquelle, Skihütte, Parkplätze und Flutlicht. Helfer des Skivereins Rohrhardsberg reinigen Weißenbacherhöhe, Westweg, Briglerainweg und Elzquelle und Helfer aus Mühlenbach kümmern sich um die Parkplätze Korallenhäusle, die Wasserversorgung und den Weg zur Martinskapelle.
Nach getaner Arbeit treffen sich die Helfer gegen 18.45 Uhr an der Skihütte für Überraschungs-Quiz und Krabbelsack sowie Essen und Getränke. Kuchenspenden werden erbeten.