Winfried Kretschmann: Ministerpräsident auf Reisen Foto: dpa/Nico Pointner

Krise daheim, Regierungschef weg? Winfried Kretschmann ist mit einer mehr als 100-köpfigen Delegation in den USA. Doch weil er wichtige Termine in Deutschland nur digital wahrnehmen kann, gibt es Kritik.

Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat seine US-Reise in Krisenzeiten in der Heimat gerechtfertigt. Gerade in angespannten Situationen müsse es möglich sein, auch wichtige Dinge parallel zur Krisenbewältigung zu unternehmen, sagte der Grünen-Politiker am Sonntagabend (Ortszeit) nach seiner Ankunft in Pittsburgh. „Mein Mantra zur Zeit heißt: Das Wichtige nicht immer hinter dem Dringlichem zurückstellen.“ Das könne auf Dauer nicht gut gehen. Er bestätigte, es habe Kritik an der Reise gegeben. Damit bezog er sich darauf, dass er am Dienstag nicht persönlich an der Bund-Länder-Schalte mit Kanzler Olaf Scholz (SPD) teilnehmen kann.

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