Kommen die Windräder im Wisoch zwischen Beffendorf und Fluorn-Winzeln? (Symbolfoto) Foto: k_rahn - stock.adobe.com

Zum geplanten Windpark im „Wisoch“ findet unsere Leserin Beate Herbstreuter aus Fluorn-Winzeln wenig Positives.

Es gibt viele Argumente zum Thema Windkraft. Abgesehen von den negativen Auswirkungen auf Menschen, Tiere und Natur sollte man sich auch darüber Gedanken machen: Die Argumente der Betreiber und Kommunen für die Windkraft sind die Pacht-/Gewerbeeinnahmen für Fluorn-Winzeln von vier Millionen Euro auf 25 Jahre, also 160 000 Euro pro Jahr. Das entspricht nur circa 1,45 Prozent vom Gesamthaushalt 2026.

 

Dass Anlagen im Wisoch auch ohne kommunale Flächen gebaut werden, ist nicht sicher. Der Betreiber hat sich nach eigener Aussage bisher nur einen Teil der benötigten Flächen gesichert. Sollten nicht alle Eigentümer verpachten, ist es fraglich, ob sich das Projekt rechnet.

Speicher zur Grundlastsicherung sind viel zu teuer, und die Kapazität reicht bei weitem nicht, um eine Dunkelflaute zu überbrücken. Dafür werden Gaskraftwerke gebraucht und neu gebaut. Teilweise muss für die Abgabe von überschüssigem Strom ins Ausland bezahlt werden. Andererseits kaufen wir teuren (Atom-)Strom zu.

Die Betreiber verdienen dank Subventionen viel Geld, auch wenn Anlagen stehen; im Süden aufgrund geringerem Windaufkommen sogar mit Zuschlägen. Deshalb wird der Strom immer teurer, und die Industrie wandert ab. Windkraftanlagen schaffen keine dauerhaften Arbeitsplätze und zerstören dauerhaft Natur.

Beate Herbstreuter, Fluorn

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