Windkraftanlagen sind in Sulz ein viel diskutiertes Thema (Symbol-Foto). Foto: red13fotostudio - stock.adobe.com

Die Verwaltung nimmt die Bedenken aus den Teilorten ernst. Letzen Endes entscheidet jedoch der Regionalverband über die Stellungnahmen.

Wie geht es weiter mit dem Teilplan „Regionalbedeutsame Windkraftanlagen“?

 

Im Ausschuss Technik und Umwelt (ATU) sind die Stellungnahmen der einzelnen Orte vorgestellt sowie Anregungen für den Regionalverband zugestimmt worden.

Ob Bergfelden, Dürrenmettstetten, Glatt oder Sigmarswangen – alle Teilorte erklärten, dass sie einen Abstand von 1000 Meter der Windkraftanlagen von ihren Wohnbebauung forderten.

Probleme durch Kalkboden

In Renfrizhausen stimmte man sogar für einen noch größeren Abstand, da man dort mit Klostern Kirchberg und Bernstein historische Denkmäler vor Ort hätte.

In Sigmarswangen verwies man auf porösen Kalkboden und die Gefährdung durch Erdbeben. Die Kernstadt mahnte an, dass ausgeschriebene Gebiete zu nahe am Flugplatz lägen.

Belastung gering halten

Der Beschlussvorschlag der Verwaltung lauten, dass der Abstand zu jeglicher Wohnbebauung 1000 Meter nicht unterschreiten solle, dadurch fehlende Fläche jedoch an anderer Stelle kompensiert werden sollte.

Auch dürften die Ortschaften nicht von Schattenwurf beeinträchtigt werden und die Hinweise der Ortsgremien Beachtung finden. Belastungen und Immissionen für Mensch, Fauna und Flora müssten so gering wie möglich ausfallen.

Flugplatz macht Sorgen

Die Fläche Gemarkung Sulz, Nähe Geroldseck, befindet sich in der Nähe zu Wohnbebauung und soll aus der Karte entnommen werden. Zudem befindet sie sich in der Nähe des Flugplatzes Sulz.

Ebenso befindet sich eine Fläche auf Vöhringer Gemarkung zwischen Wittershausen und Sigmarswangen, die ebenfalls aufgrund der Flugplatznähe herausgenommen werden soll.

Auf Gemarkung Sigmarswangen soll die Fläche „Stumpen“ entnommen werden.

Im Osten von Dürrenmettstetten soll die Fläche zugunsten einer Erweiterung bis an die nördliche Gemarkungsgrenze ebenfalls entnommen werden.