Der Bürgerentscheid zu Windkraftanlagen sorgt für gegensätzliche Meinungen (Symbol-Foto). Foto: imago/EHL Media

Für unseren Leser Alexander Kaupp gehen Windkraftanlagen mit Schattenwurf, Infraschall, PFAS und Microplastik einher. Er kritisiert, dass andere Leserbriefschreiber, die „für alle Fragen eine Antwort“ hätten, dies verharmlosten.

Seid endlich ehrlich! In der Sitzung Gemeinderats Sulz am 18. November 2024 zur Eingliederungsvereinbarung Bergfelden in Bezug auf Windindustrieanlagen ist folgender Kurzbeschluss protokolliert: „Die Vereinbarungen seien relativ allgemein gehalten. Daher haben sie keine Rechtsgeltung. Dies wurde so auch vom Städtetag und vom Landtag bestätigt.“

 

Dies stimmt so nicht, denn alle Befragten haben empfohlen, dass dies rechtlich geprüft werden müsse (ich habe die Unterlagen bei der Stadt eingesehen). Herr Amon und Herr Bonnano verbreiten, dass Schattenwurf, Infraschall, PFAS und Microplastik nichts ausmache und alles kein Problem sei.

Bürger wurden befragt

Microplastik wird mittlerweile sogar in der Muttermilch nachgewiesen und Schattenwurf/Infraschall führt zu Belastungen für Mensch und Tier. Herr Lothar Kopp toppt in seinem Leserbrief alles und hat für alle Fragen eine Antwort.

Fakt ist doch: In Baiereck, das eine ähnliche Lage wie hier zu potenziellen Windkraftanlagen hätte, gibt es massive Probleme mit den Windkraftanlagen durch Geräuschbelästigungen und Schattenschlag. Es gibt eine offizielle Befragung der Bürger durch den Ortschaftsrat, die im Internet abrufbar ist.

Die Windkraftanlagen haben auf den Alltag von 96 Prozent der Einwohner Auswirkungen. Die Mehrheit fühlt sich stark bis sehr stark beeinflusst und viele wollen wegziehen! Ich finde es beschämend, dass hier von Herrn Lothar Kopp einfach alles verharmlost wird. Daher hoffe ich, dass viele Sulzer Bürger beim Bürgerentscheid mit Ja stimmen, Ja zum Schutz unserer Bürger, unseres Waldes und unserer Natur.

Alexander Kaupp, Sulz-Bergfelden

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