Die Rückkehr zur Atomkraft mit sicheren Kernreaktoren ist für unseren Leser Hartmut Polet das Gebot der Stunde. Denn durch Windräder getötete Vögel tauchen seiner Einschätzung nach in keiner Statistik auf.
Als Naturschützer hatte ich ein Gespräch mit den Referenten über den Einfluss auf die Vogelwelt. Hier ist es meist so, dass der Tod von Vögeln meist unentdeckt bleibt, da ein abgestürzter Vogel gleich dem Raubwild zum Opfer fällt. Und in der Statistik erscheint dieses Thema dann wohl nicht?
Dass für den Bau eines Windrades tatsächlich mehr Fläche als geplant verbaut wird, kam auch klar um Ausdruck. Gesundheitliche Einwirkungen auf Anwohner, die in der Nähe wohnen, seien teilweise besorgniserregend?
Sichere Atomkraftwerke
Es ist unverantwortlich, was wir an Waldfläche für Windkraft opfern wollen, wobei schon genug Wald dem Borkenkäfer zum Opfer fällt.
Der Ausstieg aus der Atomkraft liegt in der Verantwortung der CDU unter Angela Merkel und trägt auch die Verantwortung der SPD-Regierung. Atomkraftwerke werden auch weiterentwickelt und bieten mehr Sicherheit.
Fehlentscheidung: Russisches Gas
Mit den Energiepreisen ist unsere Wirtschaft auf dem Weltmarkt nicht mehr wettbewerbsfähig. Das hat nun auch unsere Automobilbranche erwischt und der Abbau von Arbeitsplätzen und Verlagerungen ins Ausland sind die Folge. Den Preis für die geplanten Windräder zahlt der Verbraucher. Auch die Kosten der Solarenergie.
Nach der Veranstaltung war ich mir bewusst: Die Abhängigkeit von russischem Gas und der Ausstieg aus der Atomenergie war eine Fehlentscheidung unserer Politik.
Nun darf man gespannt sein, was eine neue Bundesregierung als Lösung für Energiekrise plant.
Hartmut Polet, SulzSchreiben Sie uns: leserbriefe@schwarzwaelder-bote.de. Mit der Übersendung erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihr Leserbrief in der Printausgabe, im E-Paper sowie im Onlinedienst des Schwarzwälder Boten veröffentlicht wird. Wir behalten uns Kürzungen vor. Leserbriefe entsprechen nicht notwendig der Meinung der Redaktion.