Zum Thema Windkraft und Energiegewinnung im Ort hat unser Leser Robert Gehring aus Ostelsheim die folgende Meinung.
Lieber Ryyan Alshebl, Ihr Buch zu promoten, ist mehr als nachvollziehbar und wirtschaftlich vernünftig. Dem Schwarzwälder Boten vom 28. Februar entnehme ich, dass Sie bei der Energieversorgung ausschließlich den Bund entscheiden lassen wollen. Aha. Bei einem geplanten Vorhaben von drei Windkraftanlagen von Sicherheit in der Energieversorgung zu sprechen, mag staatstragend klingen, trifft den Kern aber nicht im Geringsten.
Dass Sie den Bürgerinnen und Bürgern ein Mitspracherecht absprechen wollen, zeugt von Ihrer Denkart. Von meinem Großvater Otto Gehring, der Jahrzehnte lang Bürgermeister in Ostelsheim war, habe ich als Kind oft gehört, dass man sich ohne Voreingenommenheit um die Sorgen und Bedürfnisse aller Bürgerinnen und Bürger kümmern muss. Irgendwie von der Denkart her anders.
Widerspruch
Obwohl Sie nicht nur mir gegenüber versichert haben, dass Thema Windkraft in Ihrer Amtszeit nie wieder anzupacken, scheint Ihnen dieses Unterlassen nicht zu gelingen. Geschenkt!
Betrüblich
Was mich aber wirklich betrübt, ist dass es in Ostelsheim immer noch kein stabiles Kinderbetreuungsangebot gibt und dass Ihre Finanzplanung dazu führen wird, dass bis 2029 sämtliche Rücklagen der Gemeinde aufgebraucht sein werden und man erstmals zusätzliche Finanzierungsmittel aufnehmen muss. Ich empfehle Ihnen hier unbedingt, alsbald entgegenzusteuern.
Robert Gehring, OstelsheimSchreiben Sie uns: leserbriefe@schwarzwaelder-bote.de. Mit der Übersendung erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihr Leserbrief in der Printausgabe, im E-Paper sowie im Onlinedienst des Schwarzwälder Boten veröffentlicht wird. Wir behalten uns Kürzungen vor. Leserbriefe entsprechen nicht notwendig der Meinung der Redaktion.