Ein geplantes Windrad sorgt in Alpirsbach für Diskussionen. (Symbolfoto) Foto: borneolover – stock.adobe.com

Unser Leser Klaus Ohnemus antwortet auf den Lesebrief von Hans Gerd Michel zum geplanten Windrad auf dem Reutiner Berg in Alpirsbach.

Es ist legitim, wenn auch erstaunlich, dass ein Loßburger Bürger sich einsetzt für eine Windkraftanlage auf dem Reutiner Berg als „Symbol für einen Weg in die Zukunft“. Ohne selbst sämtliche Nachteile erdulden zu müssen, welche die geplante Windkraftanlage an diesem denkbar schlechten Standort mit sich bringen würde.

 

Ich bin Herrn Müller und der Stadtverwaltung sehr, sehr dankbar für die Infoveranstaltung sowie die Aufklärung über zahlreiche Details. Herr Müller hat als Vertreter der Stadt klar für die Stadt, zum Wohle der Stadt und damit vielen Bewohnern aus der Seele gesprochen. Das war am Applaus deutlich zu erkennen.

Öffentlichkeits-Info erst nach Genehmigung? Das ist nicht die richtige Politik des Gehört-Werdens in unserem Land. Bürgerbeteiligung nach Baubeginn ebenso wenig.

Festzuhalten ist: Unser Strom wird durch dieses Windrad nicht billiger. Um die Geldsäckel der Stadtwerke Stuttgart und deren Gehilfen zu füllen, soll eine breite Mehrheit der Alpirsbacher Einwohner jede Menge Nachteile in Kauf nehmen. Am besten ohne vorherige Beteiligung. Das finde ich nicht in Ordnung.

Klaus Ohnemus, Alpirsbach

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