Bei der Fragerunde der Infoveranstaltung kam viel Kritik zum Ausdruck. Foto: Timo Beyer

Die Stimmung bei der Infoveranstaltung zum geplanten Windrad in Alpirsbach sei nicht aufgeheizt gewesen, antwortet Leserin Inge Herrmann auf den Leserbrief von Hans Gerd Michel.

Diesem Artikel muss man widersprechen. Nachdem Herr Bortloff schon einmal seinen Antrag, auf dem Reutiner Berg ein Windrad zu errichten, beim Landratsamt zurückgezogen hatte, ist es umso unverständlicher zu hören, dass nun ein neuer Anlauf unter Mitwirkung der Stadtwerke Stuttgart geplant ist. Und das, ohne dass die Kommune von Anfang an eingebunden worden ist.

 

Die Stimmung bei der Veranstaltung war am Anfang keineswegs aufgeheizt. Erst als die Absage der Vertreter der Stadtwerke Stuttgart bekannt wurde, kam Unverständnis zum Ausdruck. Stadtbaumeister Müller hat alles sehr gut vorbereitet und erläutert. Es gab sehr viele Wortmeldungen – auch das ein Zeichen, wie stark das Thema die Einwohner bewegt.

Außerdem: Was würden Urlauber, die daheim von Windrädern umgeben sind und in einer unberührten Natur Urlaub machen wollen, zu einem Windrad im Zentrum von Alpirsbach, das blinkt, Schatten wirft und durch Infraschall stört, sagen? (Nicht zu vergessen: die Sicht auf das Kloster). Sie würden nicht mehr kommen. Ein enormer wirtschaftlicher Schaden entstünde – und das in dieser schwierigen Zeit.

Inge Herrmann, Alpirsbach

Schreiben Sie uns: leserbriefe@schwarzwaelder-bote.de. Mit der Übersendung erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihr Leserbrief in der Printausgabe, im E-Paper sowie im Onlinedienst des Schwarzwälder Boten veröffentlicht wird. Wir behalten uns Kürzungen vor. Leserbriefe entsprechen nicht notwendig der Meinung der Redaktion.