Zum geplanten Windparkprojekt Rappeneck zwischen Langenbach und Rohrbach hat unser Leser Alexander Schneider aus Vöhrenbach folgende Meinung.
Mit Windrädern und Photovoltaikanlagen werden wir keine Unabhängigkeit von anderen Ländern erreichen. Zum einen ist es technisch und physikalisch kaum möglich, 100 Prozent unseres Energiebedarfs ausschließlich durch Wind und Sonne zu decken. Zum anderen stehen die Rohstoffe für den Bau dieser Anlagen in Deutschland nicht zur Verfügung.
Der Klimawandel ist ein Phänomen, das seit etwa fünf Milliarden Jahren besteht – und er wird auch in den nächsten Milliarden Jahren weitergehen, bis unser Planet eines Tages im Roten Riesen verglüht. Das Klima ist äußerst komplex und hängt nicht nur von einem Spurenelement wie CO₂ ab. Wer glaubt, dass allein CO₂ für den Klimawandel verantwortlich ist, hat das Thema vermutlich nicht vollständig verstanden.
Nachdem ich selbst schon als Klimaleugner diffamiert wurde, möchte ich den Spieß umdrehen: Ich nenne solche Menschen Sonnenleugner. Es gibt viele Gründe, warum CO₂ nicht das große Problem darstellt – nur so viel: Bereits ein paar Klicks im Internet zeigen, dass Deutschland weniger als zwei Prozent zum weltweiten CO₂-Ausstoß beiträgt. Trotz des Ausbaus erneuerbarer Energien hat sich an diesem Anteil bisher nichts geändert.
Süddeutschland eignet sich kaum für die Windenergie: Für die gleiche Strommenge sind dort etwa dreimal so viele Windräder erforderlich wie im Norden. Zudem sind Windräder aus umweltfachlicher Sicht problematisch – was auch von Umweltorganisationen bestätigt wird.
Des Weiteren sind die gesundheitsschädlichen Auswirkungen auf Menschen und Tiere vielfältig und durch zahlreiche unabhängige wissenschaftliche Studien belegt.
Alexander Schneider, VöhrenbachSchreiben Sie uns: leserbriefe@schwarzwaelder-bote.de. Mit der Übersendung erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihr Leserbrief in der Printausgabe, im E-Paper sowie im Onlinedienst des Schwarzwälder Boten veröffentlicht wird. Wir behalten uns Kürzungen vor. Leserbriefe entsprechen nicht notwendig der Meinung der Redaktion.