Weniger Wald für mehr Windenergie? (Symbolbild) Foto: Massimo Cavallo - stock.adobe.com

Statements vom Landratsamt zur Windkraftnutzung in Sulz geben die Position des Landes wieder, mutmaßt unser Leser Lothar Birk aus Hopfau.

Der Artikel beginnt mit der Aussage „Der Schutz und Erhalt bestehender Waldgebiete ist eigentlich allen Leuten wichtig“. Es wäre so schön, wenn das stimmte, was ich allerdings nicht glaube.

 

Im Artikel wird die Referentin des Landrates befragt, was mich vermuten lässt, dass sie vorrangig die Meinung des Landes vertritt.

Angegeben wird nur das Minimum

Beim Flächenverbrauch wird nämlich nur die allernotwendigste Fläche angegeben, und dass Windkraft generell eine Chance sei, um unsere Wälder zu schützen. Aber ist es nicht so, dass jeder einzelne Baum seinen Teil zum Klimaschutz beiträgt?

Weiter wird aufgeführt, dass durch eine höhere Baumartenmischung das Risiko für Schäden gestreut werde, aber es sei nur ein Versuch, diese Risiken zu minimieren. Dass dadurch der Wald fit für die Zukunft gemacht wird, halte ich für eine sehr steile These.

Parallele zu den Notfallpraxen?

Wenn ich diese Aussage auf das ebenfalls aktuelle Thema „Notfallpraxis-Schließungen“ übertrage: Wird dadurch unser Gesundheitssystem auch fit gemacht durch diese Schließungen? Wie fit müssen wir sein, um das alles in Zukunft zu überstehen beziehungsweise zu überleben?

Lothar Birk, Sulz-Hopfau

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