Der Projektierer des Windparks bei Sigmarswangen sieht das Verursacherprinzip bei Schadenswiedergutmachung nicht, meint unser Leser Alexander Kaupp aus Bergfelden.
Mit großem Erstaunen und großer Verwunderung habe ich den Leserbrief gelesen.
Dass die öffentlichen Wege in Wald und Flur mit öffentlichen Geldern gebaut werden ist wohl unstrittig. Allerdings kann es meiner Meinung nicht richtig sein, dass wenn diese Straßen durch den Transport von Windenergieanlagen beschädigt werden, sie erneut durch öffentliche Gelder – sprich von uns Bürgern – getragen werden müssen. Dies hat Sowitec in ihrem Vortrag aber genauso bestätigt: Dass die Firma Sowitec hier nicht zuständig ist.
Ehrlich gesagt finde ich auch die Aussage im Leserbrief sehr anmaßend: Vielleicht sollte man den Windkraftgegnern mal die Stromlieferung reduzieren, damit sie vom „Sankt Florian“-Prinzip weg kommen. Ebenso verstehe ich auch das Schwarz-Weiß-Denken nicht.
Wenn Bürger gegen Windkraft im Wald sind bedeutet das ja noch lange nicht, dass man generell gegen Windkraft oder gegen alternative Energien ist. Nur hier sollte mit Kopf und Verstand entschieden und gehandelt werden und nicht nur aus Ideologie!
Ob Deutschland die Energiewende hinbekommt oder nicht, es hat keinen Einfluss auf das Weltklima! Wir haben hier in Sulz so schöne Erholungsgebiete und diese sollen einfach so zerstört werden?
Ich kann nur dazu aufrufen, dass sich die Sulzer Bürger bitte für den Bürgerentscheid einsetzen und ebenso gegen das Windkraft-Projekt in Sigmarswangen abstimmen.
Alexander Kaupp, Sulz-BergfeldenSchreiben Sie uns: leserbriefe@schwarzwaelder-bote.de. Mit der Übersendung erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihr Leserbrief in der Printausgabe, im E-Paper sowie im Onlinedienst des Schwarzwälder Boten veröffentlicht wird. Wir behalten uns Kürzungen vor. Leserbriefe entsprechen nicht notwendig der Meinung der Redaktion.