Kommunale Flächen darf die Stadt im Wisoch nicht für Windenergie zur Verfügung stellen. Doch kann man nicht anderswo sogar noch aktiver werden, fragt ein Stadtrat. (Symbolbild) Foto: Pixabay

Eine Missachtung der demokratischen Entscheidung sieht unser Leser Matthias Schneider aus Beffendorf im Vorstoß eines Stadtrats, ein Windrad in Eigenregie zu projektieren.

Im Vorfeld des Bürgerentscheids wurde seitens des Gemeinderats als auch öffentlich immer wieder betont, dass das Ergebnis – unabhängig davon, ob es für oder gegen die Windanlagen ausfällt – von allen Beteiligten zu akzeptieren sei.

 

Wenn nun dennoch von einem Gemeinderat darüber nachgedacht wird, ob es Möglichkeiten für den Bau eines „eigenen Windrads“ geben könnte, zeugt dies von einem bedenklichen Maß an Respektlosigkeit gegenüber dem klar geäußerten Bürgerwillen.

Die Frage, ob ein solches Vorgehen möglich wäre, ist nicht „ketzerisch“, sondern vielmehr dreist und unangemessen gegenüber der demokratischen Entscheidung der Bürger. Dass es dabei zu Belustigungen anstatt Empörung und deutlichem Widerspruch kommt im Gremium, ist mir unverständlich.

Die Mehrheit hat sich gegen die Windanlagen ausgesprochen. Diesen Beschluss gilt es vom Gemeinderat zu respektieren und umzusetzen, anstatt nach möglichen „Hintertürchen“ zu suchen.

Matthias Schneider, Oberndorf-Beffendorf

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