Alexander Velz könnte mit dem TV Willstätt in der kommenden Spielzeit in der 2. Liga antreten.Foto: Wendling Foto: Lahrer Zeitung

Handball: 14 Teams bewerben sich um zwei Plätze in Liga zwei

(red/lüb). Der Vorstand des Deutschen Handballbundes (DHB) hat eine Modusänderung für die 3. Liga beschlossen. In der aktuellen Saison 2020/21 wird es aufgrund des in Folge der Corona-Pandemie seit November ausgesetzten Spielbetriebs keine Absteiger geben. Wie der Verband mitteilt, hat der Bundesrat des DHB dafür beschlossen, die Mannschaftzahlen für die Saison 2021/22 auf einen noch festzulegenden Wert zu erhöhen.

Modus für die kommende Saison noch nicht festgelegt

"Aufsteiger in die 2. Liga sollen nach Möglichkeit unter den interessierten Vereinen ermittelt werden", so die Mitteilung. "Alle Vereine haben mit dem Beschluss des Bundesrates Klarheit über ihre Ligazugehörigkeit und damit in unsicheren Zeiten diesbezüglich eine bestmögliche Planungssicherheit erhalten", sagt Benjamin Chatton, Vorstand für Finanzen und Recht des DHB und zuständig für den Spielbetrieb. Die Teilnahme an Aufstiegsrunden ist freiwillig. Der TV Willstätt ist einer von 14 Vereinen aus den vier Staffeln der 3. Liga, die einen der zwei freien Plätze in der 2. Liga wollen.

Die Mannschaftszahlen in der 3. Liga, die Zahl der Staffeln sowie Auf- und Abstiegsregelungen für die kommenden Spielzeiten ab 2021/22 werden erst zu einem späteren Zeitpunkt durch den Bundesrat festgelegt, heißt es abschließend in der Mitteilung. Auch ein Modus für die Aufstiegsrunde, an der der TVW teilnimmt, steht noch nicht fest.

Klar ist bereits, dass die Reserve der Rhein-Neckar Löwen, in der Staffel Süd Tabellenerster vor Willstätt, auf die Aufstiegsrunde verzichtet.

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