Für Dörthe Hoppius (in blau) geht es mit dem SC Sand gegen den MSV Duisburg um ganz wichtige Punkte im Abstiegskampf. Bei einer Niederlage würden die Ortenauerinnen in der Bundesliga auf den letzten Platz abrutschen.Archivfoto: Braun Foto: Lahrer Zeitung

Fußball: Ortenauerinnen empfangen MSV Duisburg zum richtungsweisenden Kellerduell

Schlusslicht oder raus aus den Abstiegsrängen? Für den SC Sand steht beim Kellerduell mit dem MSV Duisburg viel auf dem Spiel. Der Gast verlässt derweil erst am Samstag vor der Partie die Corona-Quarantäne.

Bundesliga, Frauen: SC Sand - MSV Duisburg (Sonntag, 14 Uhr). Nach der bitteren Auswärtsniederlage am vergangenen Mittwoch in Freiburg steht für die Bundesliga-Frauen des SC Sand nun eine ganz wichtige Partie ins Haus: Am Sonntag kommt der Tabellenletzte MSV Duisburg ins Kühnmatt-Stadion. Ein Sieg in diesem so wichtigen Spiel wäre für die Mission Klassenerhalt von entscheidender Bedeutung.

Gast in diesem Jahr noch gar nicht im Einsatz

"Die Spielerinnen sind es nicht mehr gewohnt, zu gewinnen. Das müssen wir wieder lernen. Wir dürfen ruhig mehr an uns glauben", sagte SCS-Trainerin Nora Häuptle nach der Begegnung beim SC Freiburg. Am Sonntag soll es nun endlich klappen mit den ersten Punkten seit dem Sieg gegen Eintracht Frankfurt Anfang Oktober. "Es muss unser Ziel sein, gegen die direkten Konkurrenten die Punkte zu holen. Das ist eine entscheidende Voraussetzung, wenn wir den Klassenverbleib schaffen wollen. Duisburg zählt zu diesen Konkurrenten. Wir müssen die drei Punkte daher in Sand behalten. Nichts anderes zählt. Das ist ein Sechs-Punkte-Spiel", sagt Kapitänin Michaela Brandenburg zu der anstehenden Begegnung.

Für den MSV Duisburg ist es das erste Pflichtspiel in diesem Jahr. Die Mannschaft befindet sich bis Samstag in Quarantäne und konnte somit zuletzt auch nicht trainieren. Dies sollte zweifelsfrei ein Vorteil für den SC Sand sein. Doch Brandenburg warnt: "Der MSV wird sicher nicht begeistert sein, dass die Begegnung stattfindet. Daher sollten wir gewarnt sein. Die Wut kann bei ihnen auch eine Trotzreaktion auslösen und sie zu einer besonderen Leistung motivieren. Wir sind auf alles gefasst. Duisburg ist traditionell ein schwer zu spielender Gegner, weil sie sehr körperlichen Fußball spielen – wie wir übrigens auch." Personell kann Trainerin Häuptle beim Kellerduell aus dem Vollen schöpfen.

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