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Willstätt Rekord-Aufsteiger startet mit viel Schwung

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Der Kader des SC Sand (hinten, von links): Claudia von Lanken (Co-Trainerin), Louisa Frank, Anne van Bonn, Sinah Amann, Ilaria Mauro, Allison Scurich, Rebekah Stott, Noémie Freckhaus. Mitte: Dieter Wendling (Sportlicher Leiter), Helmut Müller (Physiotherapeut), Simon Panter (Torwarttrainer), Niko Koutroubis (Trainer), Angela Migliazza, Cecilie Sandvej, Julia Zirnstein, Julia Schneider, Carmen Höfflin, Rainer Jäger (Schiedsrichterbetreuer), Peter Engel (Spielleiter), Udo Büstrin (Stadionsprecher), Jens Schreier (Co-Trainer), Gerald Jungmann (Geschäftsführer/Manager). Vorn: Tatiana Pinto, Isabelle Meyer, Patricia Hanebeck, Maria Korenciová, Mallori Lofton-Malachi, Juliane Fuchs, Christine Veth, Vivien Wagner, Jeanne Haag. Es fehlen: Marco Utz, Jürgen Karch, Sabrina Lang, Stéphanie Wendlinger. Foto: Künster

Die 1980 gegründete Frauenabteilung des SC Sand gehört seit Jahrzehnten hinter dem SC Freiburg zu den Aushängschildern im südbadischen Fußball.

Seit dem 4. November 2012 ist Sand in einem Ligaspiel ohne Niederlage, die längste Serie im deutschen Fußball in einer der beiden oberen Ligen. Unter Trainer Dieter Wendling, ab dieser Saison sportlicher Leiter der Sander, gelang mit 21 Siegen und einem Remis ungeschlagen der Aufstieg in die Allianz Frauen-Bundesliga. Wohl ein Rekord für die Ewigkeit. Auf Wendling folgt nun mit dem Deutsch-Griechen Niko Koutroubis ein hauptamtlicher Trainer. Ein Weg zum vom Deutschen Fußballbund geforderten Professionalismus. Co-Trainerin Claudia von Lanken wird zusätzlich die Geschäftsstelle leiten.

Das eigene Kühnmattstadion musste erstligatauglich umgebaut werden. Unter Mithilfe der Gemeinde Willstätt sind zwei Sitztribünen entstanden mit 350 Plätzen, davon 150 überdacht. Das Fassungsvermögen liegt bei 2500 Zuschauern. Ein kleines Schmuckkästchen, in dem Sand namhafte Gegner das Fürchten lehren will. Am Kader selbst wurde wenig verändert. Das Aufstiegsteam blieb zusammen, nur die Kanadierin Alyscha Mottershead, die durch Verletzungen kaum zum Einsatz kam, verließ den Verein. Vier neue Spielerinnen verbreitern die Basis.

Der 45-jährige Trainer mit schwäbischen Wurzeln bringt 14 Jahre Erfahrung im Frauenfußball mit nach Sand. 2005 und 2012 führte er den VfL Sindelfingen in die erste Liga, 2006 den TSV Crailsheim. "Wo wir nach der Vorbereitung genau stehen, kann ich gar nicht sagen", so Koutroubis, der auf ein erfahrenes Team bauen kann.

Angeführt von den ehemaligen U19-Weltmeisterinnen Patricia Hanebeck und Anne van Bonn sind zehn Nationen im Kader vertreten. Obwohl der Sander Coach in den Testspielen viel experimentiert hat, gab es in sieben Begegnungen keinen Gegentreffer. Die Defensive macht dort weiter, wo sie im Frühsommer aufgehört hat. Und auch nach vorne klappt das schnelle Umschaltspiel immer besser. "Wir sind nicht ohne Chancen, aber es wäre der größte Fehler, die Gegner zu unterschätzen", sagt Dieter Wendling mit Blick auf den Spielplan. In den ersten drei Begegnungen sind zum Saisonauftakt der USV Jena, auswärts Mitaufsteiger Herforder FV und im zweiten Heimspiel SGS Essen machbare Gegner. Ziel bleibt der Klassenerhalt, wobei Manager Gerald Jungmann die Saison gern auf einem einstelligen Platz beenden würde. Er hofft, dass die Zuschauer aus der Region hinter der Mannschaft stehen. Einen Etat gibt Jungmann nicht an, betont aber, dass dieser nicht höher sei als im vergangenen Jahr.

Das erste Pflichtspiel ist am Sonntag um 15 Uhr im DFB-Pokal beim Regionalligisten 1. FC Nürnberg.

 
 

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