TVW-Trainer Ole Andersen (links) muss gegen Günzburg auf Yanez Kirschner und Yannick Ludwig verzichten. Foto: Wendling

Dritte Liga: TV Willstätt setzt gegen VfL Günzburg auf 2 G

Dritte Liga: TV Willstätt - VfL Günzburg (Samstag, 20 Uhr). (red/lüb). Drittligist TV Willstätt hat sich unter der Woche dazu entschieden, beim Spiel gegen den VfL Günzburg die 2 G-Regel einzuführen. Ein Handballspiel ohne Masken und mit normalem Foyer-Betrieb für Besucher gab es schon lange nicht mehr. Wer geimpft und genesen ist, darf sich am kommenden Samstag in der Hanauerlandhalle frei bewegen, sobald er die Einlasskontrolle passiert hat.

Vorbereitung auf variablen Gegner schwer

VfL-Trainer Gábor Czakó führte Günzburg aus der Bayernliga in die Dritte Liga. Er formte ein erfolgreiches Team aus jungen Spielern, doch in der Dritten Liga hatte man Anlaufschwierigkeiten; Günzburg stand beim Abbruch der Runde bereits im Tabellenkeller. Daran hat sich nichts geändert, auf Tabellenplatz 10 liegt man aktuell hinter den eigenen Erwartungen zurück. Fünf Neuzugänge hatte der Gast präsentiert, doch das Verletzungspech verhinderte vorerst eine bessere Platzierung. Leistungsmäßig noch instabil überraschte Günzburg mit achtbaren Ergebnissen gegen starke Gegner. Ausgenommen davon aber die deutliche 22:36-Pleite gegen den HSG Konstanz.

"Wir können uns auf Günzburg nur schwer vorbereiten", teilte TVW-Coach Ole Andersen im Training seinen Spielern mit. Der Däne ist zwar für seine akribische Vorbereitung auf die Gegner bekannt, doch bei Günzburg blieben die Sorgenfalten auf der Stirn des Trainers lange erhalten. Linkshänder André Filipe Saraiva Alves und Rückraumschütze Jacob Hermann waren ihm aufgefallen, doch das Spielsystem der Gäste birgt anscheinend viele Überraschungen.

Bis auf Yanez Kirschner und Yannick Ludwig war der TVW-Kader im Training komplett. Dinko Dodig klagte zwar über muskuläre Beschwerden im rechten Oberschenkel, will jedoch unbedingt spielen.