Trotz Zuwanderung aus der Schweiz ist es dem Luchs bislang noch nicht geglückt, eine neue Population im Schwarzwald zu gründen Foto: imago/Nature Picture Library

Die Rückkehr der Luchse kommt in Deutschland deutlich langsamer voran als die der Wölfe. Forschende untersuchen, warum das so ist – und was dabei helfen könnte, die Luchs-Bestände zu vergrößern.

Freiburg - Ein paar Kilometer in der Nacht auf leisen Pfoten, dann ein heimliches Bad in der Oder: Und schon hat die Bundesrepublik einen eleganten Einwohner mit Pinselohren mehr im Land. Deutschland profitiert derzeit von einem groß angelegten EU-Projekt, das den Luchs in den Westen Polens zurückbringen soll. Erst kürzlich ist ein mit einem Sendehalsband ausgerüstetes Tier von dort nach Brandenburg ausgewandert, ein weiteres tappte Ende vergangenen Jahres in eine Fotofalle im Thüringer Schiefergebirge. Auch in anderen Regionen verzeichnen Wissenschaftler einige Zuwanderer mit geflecktem Fell. So tauchen in Baden-Württemberg immer wieder einzelne männliche Exemplare aus der Schweiz auf.

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