Eine Wildkamera hat im vergangenen Jahr den Luchs Toni im Nordschwarzwald aufgenommen. Foto: /Martin Hauser

Klammheimlich hat die Landesregierung sich auf ein kontroverses Projekt geeinigt: Im Südwesten sollen aktiv weibliche Luchse angesiedelt werden. Welche Folgen hat das?

Stuttgart - Klammheimlich sind in den letzten Jahren einige wenige Luchse nach Baden-Württemberg eingewandert – und fast ebenso klammheimlich bereitet die Landesregierung derzeit ein kleines Wiederansiedlungsprojekt für diese Großkatzen vor. Ohne es an die große Glocke zu hängen oder gar die Werbetrommel dafür zu rühren, hat Grün-Schwarz den folgenden etwas verklausulierten Satz in das Koalitionsprogramm hineingeschrieben: „Wir werden in enger Zusammenarbeit mit allen betroffenen Akteuren die Chancen für die Rückkehr des Luchses durch ein Programm zur Bestandsstützung verbessern“, heißt es dort.

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