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Das vorweihnachtliche Wochenende mit vielen tausend Besuchern bei der Klosterweihnacht in Wildberg fand in der Wildberger Martinskirche einen wahrhaft würdigen Abschluss – einen musikalischen.

Wildberg - Die Musikschule gab, wie schon seit einigen Jahren im Rahmen des Wildberger Weihnachtsmarktes, ein stimmungsvolles Kirchenkonzert. Als sich das Marktgelände langsam leerte, war das Adventswochenende für einige Besucher aber noch nicht vorbei. Sie fanden den Weg in die bereits gut gefüllte Martinskirche, wo die Musikschule Wildberg sie mit einem festlichen Programm empfing. Das Konzert rundete den Weihnachtsmarkt mit klassischer Musik von namhaften Komponisten ab.

Begeisterung war jungen Musikern anzusehen

Das Vororchester sowie das Orchester eröffneten den Abend mit dem titelgebenden Stück "Adeste fideles". Die Begeisterung, dass die jungen Streicher gemeinsam mit den Großen beim ersten Stück mitspielen durften, war den Spielern des Vororchesters anzusehen.

In den vergangenen Wochen einstudiert

Danach zeigten diese mit einem Trompetenmenuett und dem bekannten "Wir sagen euch an den lieben Advent", was sie in den vergangenen Wochen einstudiert hatten. Anschließend verzauberte das Orchester die Zuhörer mit Werken wie dem "Weihnachtskonzert" von Arcangelo Corelli und einem Auszug aus Pjotr Iljitsch Tschaikowskis "Der Nussknacker" mit schönem Orchesterklang.

Andächtige und feierliche Stimmung

Bei Joseph Haydns Trompetenkonzert sorgte Praktikantin Elisa Ludwig als Solistin mit den ruhigen Tönen des zweiten Satzes für andächtige und feierliche Stimmung. Henriette Falk brillierte als Geigensolistin im "Winter" aus den "Vier Jahreszeiten" von Antonio Vivaldi mit virtuosem Spiel in den Ecksätzen und wunderschön ausgespielten Bögen im zweiten Satz.

Mit der von Karel Svoboda komponierten Musik zum beliebten Weihnachtsfilm "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" setzten die Musiker unter Leitung von Peter Falk einen passenden und stimmungsvollen Schlusspunkt.

Zwei weitere Zugaben eingefordert

Das Publikum in der Kirche lauschte andächtig und honorierte die gekonnten Darbietungen der Musiker mit begeistertem Beifall und forderte zum Schluss noch zwei weitere Zugaben.