Die Teilnehmer der Kleeblattwanderung in Wildberg genossen nach der Ankunft das Zusammensein im Klosterhof, wo sie mit den anderen Gruppen bei Essen und Musik ihre Erlebnisse austauschen konnten. Foto: Geisel

Vier Gruppen wandern für sich, zusammengenommen ergeben ihre Routen ein vierblättriges Kleeblatt: Die Stadt Wildberg lud zu ihrer 15. Kleeblattwanderung ein, und rund 60 Teilnehmer folgten dem Aufruf.

Wildberg - Gut gerüstet traten die Teilnehmer am Mittag ihre Wanderungen in der Klosteranlage an. Der bewölkte Himmel tat der heiteren Stimmung keinen Abbruch, die Teilnehmer hatten an passende Kleidung und festes Schuhwerk gedacht. Der Wettergott meinte es gut mit ihnen: Alle vier Gruppen – jede etwa gleich groß und mit Teilnehmern jeden Alters – kamen nach etwa drei Stunden trockenen Fußes wieder zurück. Mit strahlenden Gesichtern und fröhlich winkend trudelte eine Gruppe nach der anderen in der Klosteranlage ein.

Dort hatten zwischenzeitlich die Trachtengruppe und die Stadtkapelle Stellung bezogen. Die rund zehn Freiwilligen der Trachtengruppe servierten Herzhaftes vom Grill, Getränke, Kaffee und Kuchen zur Stärkung. Die Musiker unter Leitung von Achim Olbrich begrüßten die Wanderer mit heiterer Blasmusik. Beide Vereine sorgten so für gemütliche Stimmung, die noch zum Verweilen rings um den Klosterbrunnen einlud. Angeregte Gespräche hoben an und die Teilnehmer genossen es sichtlich, noch eine Weile zusammensitzen und sich auch mit den anderen Gruppen über die schöne Tour auszutauschen.

Auf jeder Tour gab es viel zu entdecken

Jede der vier Touren führte wieder in Richtung eines anderen Stadtteils von Wildberg – und auf jeder gab es viel zu sehen und zu entdecken. Die orts- und fachkundigen Wanderführer der örtlichen Schwarzwaldvereine geleiteten die Teilnehmer zu tollen Ausblicken und wiesen auf spannende Details in der Natur hin.

Linda Kugler leitete die Tour nach Schönbronn. Die Gruppe fuhr mit dem Busshuttle in den Stadtteil und machte sich von dort aus auf den Weg bergab, der unter anderem durch die malerische Lützenschlucht führte. Richtung Effringen übernahm Swen Holzhäuer die Führung durch Felder und Wiesen. Peter Korbel beschritt mit seiner Gruppe den neuen Wiesen- und Weidenweg als Tour Richtung Sulz am Eck. Wilhelm Mohr, Martin Erl und Sven Bacher fuhren mit ihrer Gruppe nach Gültlingen und führten von dort über idyllische Waldwege zurück in die Klosteranlage.