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Wildberg Zwei Ehepaare übernehmen Gasthöfe

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Der "Hirsch" in Gültlingen. Foto: Privat

Wildberg - Zwei Ehepaare hauchen dem Hirsch wieder Leben ein und sichern den Fortbestand der Sonne. Nenad und Ivana Pisarevic sowie Niksa und Melita Viskovic haben beide Landgasthöfe übernommen und werden um den Jahreswechsel herum wiedereröffnen.

An der Gültlinger Ortsdurchfahrt steht es, das traumhafte Fachwerkhaus, das einmal der Hirsch war. Seit vielen Jahren steht das Restaurant leer, nur die Fremdenzimmer werden noch vermietet. Die Familien Pisarevic und Viskovic wollen das ändern.

Die beiden Männer sind Bauunternehmer aus Deckenpfronn beziehungsweise Kuppingen und kennen sich schon lange. Gemeinsam wollten sie in den Hirsch und die Sonne investieren. Im Gastronomiebereich des Hirschs wird derzeit renoviert, die Zimmer sind bereits fertig. Ein genauer Eröffnungstag steht noch nicht fest, sagt Nenad Pisarevic. Geplant ist, das Restaurant Ende des Jahres oder Anfang nächsten Jahres wieder in Betrieb zu nehmen.

Die neue Linie für das dann komplett neu hergerichtete Restaurant steht schon fest: Ostkroatisch wird die Küche werden. Sowohl Nenad und Ivana Pisarevic als auch Melita Viskovic stammen ursprünglich von dort. Niksa ist als "integrierter Kroate", wie die vier lachend sagen, ebenfalls mit im Boot. Wer nun Cevapcici und Co. erwartet, der irrt. Die ostkroatische Küche machen eher Gulasch, Knödel, Spanferkel am Spieß und Fischsuppe aus, wie die neuen Eigentümer erklären.

Da Nenad und Niksa in ihren eigenen Betrieben eingespannt sind, werden ihre Frauen – beide gelernte Einzelhandelskauffrauen – das Management der beiden Gasthöfe übernehmen. Ivana Pisarevic wird sich um den Hirsch in Gültlingen kümmern, Melita Viskovic um die Sonne in Wildberg. "Aber wir sind ein Team", stellt Niksa Viskovic klar. "Wir teilen uns nur die Arbeit auf", fügt Nenad Pisarevic hinzu.

Ein neuer Koch für die "Sonne" ist gefunden

In der Sonne bleibt zunächst alles weitestgehend beim Alten. Die neuen Inhaber übernehmen den Landgasthof bereits eingerichtet und auch der Stil der Küche bleibt erhalten. Eventuell wird ein Hauch Ostkroatisch auch hier Einzug halten. Ein neuer Koch ist mit Kai Döring auch schon gefunden. Die Mitarbeiter werden übernommen. Auch der Name bleibt bestehen.

Ein paar kleinere Renovierungen sind bereits geplant. Die Fremdenzimmer sollen umgestaltet und modernisiert werden und auch die Außenfassade wird voraussichtlich im kommenden Jahr hergerichtet. Die Kegelbahnen bleiben vorerst geöffnet.

Die bisherigen Sonne-Betreiber Jürgen Hauke und Ute Cavalar geben den Betrieb nach 30 Jahren aus privaten und gesundheitlichen Gründen auf. Am 15. Dezember wird das Restaurant zum letzten Mal unter ihrer Führung öffnen. Am 10. Januar 2020 wollen die neuen Eigentümer die Türen wieder aufschließen.

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