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Wildberg Zusammenlegung zurzeit kein Thema

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Vierzig Jahre im Dienst der Freiwilligen Feuerwehr Gültlingen: Thomas Gentner (rechts) mit Abteilungskommandant Thomas Bacher. Foto: Zabota Foto: Schwarzwälder Bote

Bei der Abteilungsversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Gültlingen stand fest, dass in mehr als einem Fall durch beherztes und effektives Eingreifen größerer Schaden durch Feuer abgewendet wurde.

Wildberg-Gültlingen. "Einsatztechnisch gesehen war das Jahr 2019 für uns ein Jahr, welches mal wieder alles bereit hielt, was eine Feuerwehr erforderlich macht", so die Zusammenfassung von Kommandant Thomas Bacher bei der Abteilungsversammlung im Feuerwehrhaus. Großbrände, Kleinbrände, Verkehrsunfälle und immer wieder Türöffnungen, um hilflosen Personen Rettung zu bringen – das ist auch bei der Freiwilligen Feuerwehr Abteilung Gültlingen Alltag.

Mit Fug und Recht könne er sagen, so Bacher, dass durch das beherzte und effektive Eingreifen der Abteilung größerer Schaden durch ein Feuer verhindert worden sei. Das sei jedem klar, der gesehen habe, wie bei einem der Einsätze die Flammen aus einem brennenden Haus geschlagen hatten.

Um für solche Notfälle gerüstet zu sein, opfern Feuerwehrleute einen beträchtlichen Teil ihrer Freizeit. Das Motto: "Unsere Freizeit für Ihre Sicherheit". In Gültlingen haben die 25 Mitglieder der Wehr im vergangenen Jahr 1885 Stunden eingebracht. Das seien im Schnitt für jeden Angehörigen der Einsatzabteilung 82 Stunden, also in Arbeitstagen gerechnet mehr als zehn Tage, rechnet Bacher vor. Noch gar nicht gerechnet seien hier die Aktivitäten für die persönliche Fitness, die für die Träger von Atemschutzgeräten ein Muss ist. Einige der Atemschutzträger aus Gültlingen nehmen dafür in einem Fitnessstudio an einem speziellen Programm teil. Einer davon ist in Gültlingen Thomas Gentner – immer noch, muss man schon fast sagen, denn Gentner ist nunmehr seit 40 Jahren bei der Feuerwehr und dafür geehrt worden.

Dieses Engagement und die hohe Motivation hob Erhard Schulz, stellvertretender Bürgermeister, hervor, der den Bürgermeister Ulrich Bünger vertrat. Anwesend waren außerdem Ortsvorsteher Walter Bauer und Gesamtkommandant Daniel Nuding.

Der Gesamtkommandant dankte den Feuerwehrleuten aus dem Ortsteil Gültlingen und kündigte eine vertiefte Zusammenarbeit der Abteilungen an. Zum Beispiel bei Atemschutzübungen, da gemischte Trupps aus mehreren Abteilungen immer öfter zum Einsatz kamen. Ebenfalls geplant: gemeinsame Fortbildung mit externen Referenten gerade zum Thema Türöffnungen und hilflose Personen.

Die Beschaffung eines Mannschaftstransportwagens (MTW) sei in Arbeit und werde wohl innerhalb eines Jahrs, wegen Lieferfristen, realisiert werden können. Vom MTW, darauf wies Thomas Bacher hin, würden auch die Gesamtwehr und die Jugendfeuerwehr profitieren.

Deutlich wurde, dass die Feuerwehr am Ort nicht ganz ohne Sorgen ist. Nachwuchsengpässe gibt es auch dort. Außerdem habe man in Gültlingen ein Problem mit Fahrzeugen. Zum einen haben die bei einem Alarm mit ihren Autos herbeieilenden Feuerwehrleute Probleme, ihre Autos abzustellen. Es fehlen Parkplätze. Zum anderen fragen sich die Feuerwehrleute, wo der MTW untergebracht werden soll. Da tauchte auch die Möglichkeit eines Neubaus des Feuerwehrhauses auf. Natürlich mit mehr Platz, allerdings möglicherweise zur gemeinsamem Nutzung mit der Nachbarabteilung Sulz.

"Mir fehlt noch die Fantasie, mir einen gemeinsamen Standort vorzustellen", sagte dazu Erhard Schulz. Gar niemand hatte genug Fantasie, sich vorstellen zu können, dass eines Tages sogar die beiden Abteilungen Gültlingen und Sulz zusammengelegt werden könnten. "Schon wegen der Eintreffzeiten wäre eine Zusammenlegung schier unmöglich", so Gesamtkommandant Nuding.

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