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Wildberg Wildberg steht vor bedeutenden Investitionen

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Der Bereich am Wildberger Bahnhof soll zum Ortszentrum weiterentwickelt werden.Foto: Fritsch Foto: Schwarzwälder Bote

Wildberg. In Wildberg wurde im Corona-Jahr 2020 viel erledigt und auf den Weg gebracht. Dennoch wartet im neuen Jahr ein strammes Aufgabenpaket auf die Verantwortlichen. Bürgermeister Ulrich Bünger sprach mit dem Schwarzwälder Boten über berufliche Herausforderungen und persönliche Wünsche.

Welche Projekte und Meilensteine fallen Ihnen als Bürgermeister von Wildberg als Erstes ein, wenn Sie an 2020 denken?

Ein großes und wichtiges Projekt war sicher der Stadtentwicklungsprozess "STEPN! 2035", der gemeinsam mit der Bürgerschaft die zukünftige Entwicklung der Stadt aufzeigen wird. Das Sanierungsgebiet im Ortsteil Schönbronn wurde erfolgreich abgeschlossen. Sehr gefreut haben wir uns darüber, dass der Schäferlauf gemeinsam mit Markgröningen und Bad Urach in die Bundesliste des immateriellen Welterbes der Unesco aufgenommen wurde!

Was steht in Ihrer Stadt an größeren Vorhaben im Jahr 2021 an?

Neben der Fortführung der Innenentwicklung in den Sanierungsgebieten stehen bedeutende Investitionen in den Kindertagesstätten, bei der Feuerwehr, dem Straßenbau, der Baulandentwicklung, beim Breitbandausbau und in der Entwicklung des Bereichs beim Bahnhof in Wildberg als Ortszentrum an.

Was haben Sie persönlich 2020 wegen der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie am meisten vermisst?

Den persönlichen und spontanen Kontakt zu vielen Wildbergern und darüber hinaus.

Und wer oder was hat Sie in den vergangenen Monaten besonders geärgert?

Es war schade, dass wir neben dem Schäferlauf auch viele wertvolle Vereins- und Kulturveranstaltungen absagen mussten.

Worauf freuen Sie sich am meisten, wenn die Corona-Beschränkungen aufgehoben werden? Was werden Sie als Erstes machen?

Im Augenblick hoffe ich sehr, dass die Beschränkungen ihre Wirkung entfalten und sich die Menschen schützen können. Dann sehen wir weiter.

Werden Sie sich impfen lassen?

Ohne Einschränkung: Ja, sobald ich an der Reihe bin. Und ich hoffe, dass viele diese Einstellung teilen.

Welche Schwierigkeiten stehen der Stadt Wildberg aufgrund von Corona noch bevor?

Es wird sicher noch einige Zeit dauern, bis alles wieder einigermaßen "normal" läuft. Es bleibt zu hoffen, dass Handel, Gewerbe, die Gastronomie sowie unsere Vereine und Organisationen so lange durchhalten können.

Wie steht es um den Zusammenhalt in Ihrer Gemeinde seit Beginn der Corona- Krise?

Es hat sich gezeigt, dass die Menschen in Wildberg zusammenhalten und – wie wir aus vielen spontanen Unterstützungsaktionen erfahren durften – sich füreinander engagieren.

Was waren die größten Herausforderungen der Gemeindemitarbeiter bei der Bewältigung der Corona-Krise?

Zunächst einmal möchte ich mich bei allen Mitarbeitern der Stadtverwaltung für die unglaublich engagierte und zuverlässige Arbeit in dieser herausfordernden Zeit bedanken. Ich denke, die Bürgerschaft kann sich auf uns verlassen.

Können Sie Corona und den Folgen generell etwas Positives abgewinnen?

Die intensivere Nutzung der Möglichkeiten der neuen Medien werden uns in Zukunft die Arbeit erleichtern.

Wer kennt nicht die Märchen, in der die gute Fee vorbeikommt und man drei Wünsche frei hat. Wie würden Ihre fürs kommende Jahr lauten?

Ich denke, der sehnlichste Wunsch von uns allen ist die schnelle Überwindung der Corona-Epidemie.

Um den Jahreswechsel blicken die (Ober-)Bürgermeister des Landkreises auf das außergewöhnliche Jahr 2020 zurück. Was hat ihnen wegen Corona am meisten gefehlt? Was waren außerdem bestimmende Themen? Des Weiteren wagen sie einen Blick in die Zukunft und verraten unter anderem, worauf sie sich "nach Corona" am meisten freuen.

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