Gelungen: Wildberger Musikschüler geben mit Videos ein virtuelles Konzert

Wildberg. Die Premiere ist gelungen: Zum ersten Mal lud die Wildberger Musikschule zu einer digitalen Talentbühne ein. Die Schülerinnen und Schüler hatten ihre Beiträge aufgezeichnet, und der stellvertretende Musikschulleiter Peter Falk brachte die Videos via Zoom auf die Monitore des Publikums.

Viele Zuhörer hatten sich versammelt, um die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen spielen zu hören. Das Programm war ein kunterbunter Strauß von Musikrichtungen und Schwierigkeitsstufen. Anfänger wie Fortgeschrittene präsentierten ihr Können an Klavier, Geige, Cello, Klarinette und Co. "Die Schülerinnen und Schüler hatten mit der Online-Talentbühne ein Ziel, auf das sie hingearbeitet haben und das hat alle sehr motiviert", berichtete Peter Falk. Durch dieses Format könne die Musikschule sich in der Öffentlichkeit zeigen, denn die Arbeit gehe auch in Zeiten der Pandemie – wenn auch eingeschränkt – weiter.

Besonders erfreulich für Peter Falk: Unter den Zuschauern waren nicht nur Mütter und Väter, Omas und Opas, sondern auch Menschen, die mit der Musikschule auf den ersten Blick nichts zu tun haben. "Es freut uns, wenn jemand das Bedürfnis hat, die Musikschule kennenzulernen und zu erleben", so Falk.

Dank der guten technischen Ausstattung der Wildberger Musikschule ging die Online-Talentbühne problemlos über die virtuelle Bühne. Und nach diesem gelungenen Auftakt steht für Peter Falk fest: "Wir werden das fortsetzen, solange Präsenz-Vorspiele nicht möglich sind."

Falk nutzte am Ende die Gelegenheit, sich im Rahmen der Online-Talentbühne bei allen Musikschullehrerinnen und -lehrern zu bedanken, die alles versuchten, um den Betrieb aufrecht zu erhalten. Außerdem dankte er allen Eltern, die bereit sind, ihre Kinder – und auch die Musikschule – bei den Unterrichtsstunden über das Internet zu unterstützen.

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