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Wildberg Walter Mutz findet keinen Nachfolger

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Walter Mutz (von links) ehrte Rosa Bäuerlein und Albert Schultheiß für langjährige Mitgliedschaft. Foto: Geisel Foto: Schwarzwälder Bote

Der lange angekündigte Wechsel an der Spitze des Sulzer Schwarzwaldvereins ist wieder nicht vollzogen. Walter Mutz wollte sein Amt als Vorsitzender zwar niedergelegen, Nachfolger gibt es jedoch keinen.

Wildberg-Sulz. "Ein Jahr noch, aber mehr nicht", betonte Mutz nach langer, ergebnisloser Suche mit einem resignierten Lächeln. Denn ohne ihn wäre die Ortsgruppe ohne Vorsitzenden. Trete dieser Fall ein, müsse man sich über die Konsequenzen klar werden, mahnte Mutz. Die könnten eine Fusion oder sogar die Auflösung des Vereins bedeuten.

1979 übernahm Walter Mutz den Vorsitz des Vereins. Die damaligen Unstimmigkeiten in der Vereinsführung habe er schnell ausräumen können, "was danach jahrelang zu einer guten und harmonischen Vereinsarbeit führte", so Mutz. "Mit viel Freude und Engagement" habe er sein Amt ausgeübt, wie er beteuerte. Besondere Aktivitäten aus diesen 41 Jahren ließ er in einer Diashow Revue passieren.

Einfacher gestaltete sich die Wahl der Naturschutzwartin: Heide Dittus ließ sich erneut im Amt bestätigen. Im Rahmen der Ehrungen wurden vier langjährige Mitglieder ausgezeichnet: Inge und Georg Baitinger für 25 Jahre, Rosa Bäuerlein für 40 Jahre sowie Albert Schultheiß für 50 Jahre.

Mutz blickte in seinem Bericht auf das vergangene Jahr zurück. 2000 Krokuszwiebeln pflanzte er auf dem Sulzer Eck mit Unterstützung "sehr vieler Personen", freute er sich. Besonders für den Naturschutz hatte er jedoch eine Bitte: Es sollten sich noch mehr Menschen in diesem Bereich engagieren, vor allem jüngere, denn den älteren fielen die Arbeiten zusehends schwerer. Dass wirklich viel zu tun ist, auch schweißtreibende Aufgaben, wurde beim Bericht von Heide Dittus gut ersichtlich.

Das Jahresprogramm des Sulzer Schwarzwaldvereins hatte wieder einiges zu bieten. Die Ortsgruppe sei ein "äußerst aktiver und engagierter Verein", stellte Ortsvorsteher Rolf Dittus fest. Die Brotbackaktion, das Waldfest und vieles mehr stellten die Wanderfreunde erneut auf die Beine. Einen detaillierteren Blick auf die Veranstaltungen des vergangenen Jahres warf Schriftführerin Waltraud Borkhart in ihrem Bericht.

Natürlich wurde auch viel gewandert. 76 Wanderungen, fast 2000 Teilnehmer und 463 erwanderte Kilometer sind die Bilanz 2019, wie Wanderwart Heinz Dengler berichtete. Zu zwölf Wanderungen machten sich die Senioren auf, zu neun die Wanderfreunde Sulz. Beim Gesundheitswandern, von dem Bärbel Dürr erzählte, wird nicht einfach nur "marschiert". Verschiedene Kräftigungs-, Dehnungs- und Yogaübungen ergänzen die sportliche Aktivität. Die Wander- und Kulturwoche führte mehr als 40 Teilnehmer nach Galtür.

In diesem Jahr geht es Ende Juni nach Kastelruth-Panidersattel.

Bei den Wanderführern bedankte sich Walter Mutz für ihr Engagement. Über die Wege berichtete Fachwart Jan Loose. Kassier Karsten Dengler gab einen Überblick über die finanzielle Situation.

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