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Wildberg Virtueller Rundgang vermittelt ersten Eindruck

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Der Sulzer Kindergarten musste sich von seinem offenen Konzept verabschieden. Um Kontakte zu unterbinden, wurden die Kinder auf Funktionsgruppen verteilt. Foto: Schwarzwälder Bote

Gundula, Charlie und Zoe zeigen virtuell, wie es nach der Umgestaltung der Räume in der Kindertagesstätte in Sulz am Eck aussieht. Passend zu den jungen Adressaten handelt es sich bei den Protagonisten um eine Giraffe, einen Affen und ein Zebra.

Wildberg-Sulz. Dadurch bekommen die Kinder – und ihre Familien – auf spaßige und anschauliche Weise einen guten Eindruck vom Sulzer Kindergarten. Erstellt haben den bebilderten Rundgang die Mitarbeiterinnen Isabella Dürr und Anke Kalmbach. Aufgrund der veränderten Situation durch die Pandemie mussten die Räume komplett neu gestaltet werden, erklärt Leiterin Gaby Wohlleber: "Wir haben zuvor im teiloffenen Konzept gearbeitet, da konnten die Kinder im ganzen Haus in verschiedenen Funktionsbereichen spielen und Erfahrungen sammeln." Die Jungen und Mädchen "konnten sich ihre Freunde aussuchen, das Spielmaterial und den dazugehörigen Raum", so Wohlleber weiter. Doch: "Aufgrund des Coronavirus mussten die Kinder in getrennte Gruppen eingeteilt werden und dort auch bleiben."

Für das pädagogische Personal sei es "ein weiter Weg dahin" gewesen. Es stellte sich eine Reihe Fragen, beispielsweise, wie die Kinder aufgeteilt werden, was vorbereitet werden kann, damit sie sich leichter wieder eingewöhnen, wie die Räume gestaltet werden können, ohne dass die Kinder Spielbereiche verlieren – und: Wie kann das Material gerecht zwischen den drei Gruppen aufgeteilt werden?

"Die Kinder haben wir dann nach der Betreuungsart aufgeteilt, in die Ganztags-, verlängerte Vormittags- und Regelbetreuung", erklärt Gaby Wohlleber. Dadurch seien leider einige von ihren Freunden getrennt worden und durften sich nicht mehr in den neuen Gruppen besuchen. Auch der Gartenbereich musste getrennt werden. "Für viele Kinder war das ein harter Schnitt und sie schimpften auf das Coronavirus."

"Auch in Zukunft werden wir die Gruppen so eingeteilt lassen, in weiser Voraussicht auf eventuell zukünftige Entwicklungen", fährt Wohlleber fort. "Sollte sich die Pandemie verringern beziehungsweise irgendwann vorbei sein, können die Kinder sich in den verschiedenen Gruppen jedoch besuchen." Die neue Eingewöhnung nach dem ersten Lockdown sei nicht allen Kindern sofort auf Anhieb gelungen: "Manche brauchten ein paar Tage mehr Zeit als andere." Mit viel Geduld, Zeit und so einigen Gesprächen der Erzieherinnen mit den Kindern hätten diese jedoch wieder Vertrauen fassen können.

"Situation ist nicht nur für Erwachsene eine Belastung"

"Die Situation ist nicht nur für die Erwachsenen eine Belastung, die Kinder erspüren sehr wohl auch die Veränderungen durch diese Pandemie", weiß Gaby Wohlleber. "Und gerade deswegen waren wir Erzieherinnen auch so begeistert, wie die Kinder trotz allem diese Zeit bis jetzt gemeistert haben und sich bereits vor den Sommerferien wieder in ihrer Kindertagesstätte wohlfühlten. Das Coronavirus ist immer wieder Thema bei den Kindern untereinander."

Damit sich die Kinder nach der Wiedereröffnung leichter zurechtfinden konnten, wurde der virtuelle Rundgang bereits während des ersten Lockdowns erstellt. "Den virtuellen Rundgang versenden wir auch jetzt noch an neue Familien, die ihre Kinder erst noch zu uns in die Einrichtung bringen", erzählt Gaby Wohlleber. "Auch hier hilft dieser, damit sich die Kinder schon etwas damit beschäftigen können." Auch an neue Mitarbeiterinnen ging der Rundgang, damit sie diesen mit ihrer Familie anschauen und so zeigen konnten, wo sie arbeiten.

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