Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Wildberg Sulz verbucht beste Wahlbeteiligung

Von
Ulrich und Gabriele Bünger. Foto: Schwarzwälder Bote

Gerade einmal einem Viertel der Wildberger Wahlberechtigten war die Bürgermeisterwahl wichtig genug, dass sie ihre Stimmen abgegeben haben. Am größten war das Interesse in Sulz am Eck, die niedrigste Wahlbeteiligung hatte Gültlingen aufzuweisen.

Wildberg. Als Landrat Helmut Riegger dem einzigen Kandidaten Ulrich Bünger zu dessen Wiederwahl gratulierte (wir berichteten), konnte er nicht umhin, die Wahlbeteiligung von gerade einmal 25,7 Prozent zu thematisieren: "Das Ergebnis entspricht nicht dem, was wir uns wünschen für die, die sich in der Kommunalpolitik engagieren", sagte Riegger.

Dass unterm Strich jeder vierte Wildberger Wahlberechtigte seine Stimme abgegeben hatte, ist der Briefwahl geschuldet. 530 Wähler hatten die Unterlagen angefordert, 444 schließlich tatsächlich gewählt. In jedem einzelnen Wahllokal im Stadtgebiet lag die Quote noch unter den 25,7 Prozent, die am Ende zu Buche standen.

Die höchste Wahlbeteiligung hatte Sulz am Eck mit 23,8 Prozent zu verzeichnen. Am wenigsten Interesse fand der Urnengang in Gültlingen, wo nur 15,7 Prozent das Wahllokal aufsuchten. In Wildberg-Mitte wählten 16,2 Prozent, in Wildberg-West 21,6 Prozent und in Wildberg Ost 19,4 Prozent. Schönbronn bringt es auf eine Wahlbeteiligung von 21,8 Prozent und Effringen auf 22,7 Prozent.

Am meisten Zustimmung fand Ulrich Bünger mit 98,6 Prozent in Wildberg-Mitte vor Wildberg-Ost (95,9 Prozent), Effringen (94,8 Prozent) und Gültlingen (91,8 Prozent). Es folgen Wildberg-West (91,3 Prozent), Sulz am Eck (89,5 Prozent) und Schönbronn (79,2 Prozent). Von den Briefwählern stimmten 89,1 Prozent für den Amtsinhaber.

Obwohl mit Ulrich Bünger nur ein Kandidat den Hut in den Ring geworfen hatte, hatten die Wähler die Möglichkeit, eine beliebige wählbare Person auf ihren Zettel zu schreiben, wovon 161 Gebrauch machten. So erhielt Gerhard Ostertag 23 Stimmen, Matthias Schaffert 13, Rolf Dittus zwölf, Karsten Dengler elf, David Mogler neun, Siegfried Herter acht, Uwe Traub, Walter Baur und Jochen Balmberger jeweils sechs. 67 Stimmzettel entfielen auf Personen, die weniger als fünf Stimmen auf sich vereinen konnten und deshalb nicht einzeln ausgewiesen wurden.

Einige Wähler nominierten nicht wählbare Personen wie Angela Merkel und Jürgen Klopp. Diese Stimmzettel wurden – wie insgesamt 135 Stück – als ungültig gewertet.

Letzter Akt der Wildberger Bürgermeisterwahl ist nun eine Sitzung des Gemeindewahlausschusses, der das – bislang vorläufige – Wahlergebnis bestätigen oder korrigieren muss.

Fotostrecke
Artikel bewerten
1
loading

Ihre Redaktion vor Ort Nagold

Flirts & Singles

 
 

Top 5

0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.