Wenn Wildberg vom Schnee bedeckt ist, schlägt die Stunde der Winterhelfer. Foto: Archiv

Winterdienst: Wildberg vermittelt ehrenamtliche Helfer an ältere und gebrechliche Bürger. Resonanz ist rückläufig.

Wildberg - Der frühe Schneefall ist in diesem Jahr zwar ausgeblieben, aber die Temperaturen lassen keinen Zweifel daran, dass der Winter naht. Die Stadt Wildberg sucht wieder Freiwillige, die sie kranken und älteren Bürgern für den Räumdienst vermittelt. Das Modell funktioniert in Wildberg seit vielen Jahren: Mitte November beginnt die Stadtverwaltung, nach Freiwilligen zu suchen, die alten und gebrechlichen Menschen beim Winterdienst helfen. Dazu werden Anzeigen im Mitteilungsblatt der Schäferlaufstadt veröffentlicht, außerdem hat die Verwaltung auch schon das Bildungszentrum angeschrieben, um möglicherweise ältere Schüler für das Projekt gewinnen zu können.

Resonanz auf die Aufrufe ist etwas rückläufig

Vom Bürgerbüro der Stadt Wildberg hört man, dass die Resonanz etwas rückläufig sei. Konnte der Bedarf in den vergangenen Jahren meist gedeckt werden, sind dieses Jahr noch etliche Anfragen nach freiwilligen Helfern offen. Wer Interesse hat, kann sich unter Telefon 07054/ 20 11 27 melden.

Die Helfer sind dafür zuständig, Schnee und Eis gemäß der gesetzlichen Bestimmungen zu entfernen. Denen zufolge müssen Gehwege bis spätestens 8 Uhr geräumt und bei Bedarf mit Salz bestreut worden sein. Wenn es weiter schneit oder gefriert, ist die Prozedur zu wiederholen. Die Räum- und Streupflicht endet um 20 Uhr.

Bei ergiebigem Schneefall – wie er in den vergangenen Tagen allenthalben zu beobachten war – kommt da einiges an Arbeit auf die Winterdienst-Helfer zu. Gerätschaften und Streusalz stellen die jeweiligen Anlieger, der zeitliche Aufwand wird vergütet.

Die Freiwilligen sind zwar dafür zuständig, dass ordnungsgemäß geräumt und gestreut wird, bei eventuellen Unfällen aber nicht haftbar. In solchen Fällen muss der Anlieger für Schäden gerade stehen.

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