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Wildberg Spielparadies lässt Kinder strahlen

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Kinder nahmen den neuen Spielplatz in der Schönbronner Poststraße schnell in Beschlag. Foto: Geisel Foto: Schwarzwälder Bote

Am bundesweiten Tag der Städtebauförderung drehte sich in Schönbronn alles um die drei Wildberger Sanierungsgebiete. Die Stadt hatte einen gemütlichen Nachmittag organisiert – inklusive vieler Infos, Zwiebelkuchen und Kinderlachen.

Wildberg-Schönbronn. Den Startschuss gab am Dienstag die Einweihung des neuen Spielplatzes in der Schönbronner Poststraße, der erste innerörtliche des Stadtteils. Damit diene das Projekt bei weitem nicht nur dem Neubaugebiet, sondern allen, wie Bauamtsleiter Arthur Sadlers betonte.

Im Zuge des Sanierungsgebietes waren die rund 400 Quadratmeter in ein Kinderspielparadies verwandelt worden – und das ist ein echtes Wildberger Projekt. Die Planungsarbeiten hatte das Bauamt übernommen, die Projektsteuerung Michael Kleinbeck vom Hochbauamt. Beratend hinzugezogen worden war das Fachbüro "Planstatt Senner". Das Gelände angelegt und die Spielgeräte montiert hat der Baubetriebshof. Die Kosten liegen bei rund 25 000 Euro, 60 Prozent hiervon können über die Förderung des Landessanierungsprogramms finanziert werden.

Alle städtischen Bauplätze in der Ortsmitte sind verkauft

Das Ergebnis brachte Kinderaugen zum Strahlen. Begeistert unterzogen die Jungen und Mädchen die Rutsch-, Kletter- und Schaukelmöglichkeiten sofort einer genauen Überprüfung.

Genau unter die Lupe nehmen konnten die zahlreichen Interessierten bei dieser Gelegenheit auch den Stand der Dinge in allen drei Sanierungsgebieten. Gegenüber der Kirche waren die wichtigsten Daten, Fakten und Bilder auf Schautafeln zusammengefasst. Karolin Weik, Ulrich Dürr und Arthur Sadlers von der Verwaltung standen als Fachkräfte für Fragen zur Verfügung.

In Schönbronn nähere man sich langsam dem Ende. Alle städtischen Bauplätze in der Ortsmitte seien verkauft, so Weik. Was noch ansteht, sind die laufenden Projekte Backhaussanierung und Dorfgemeinschaftshaus.

In Gültlingen ist man vergleichsweise noch am Anfang. Dort werden derzeit die Randbereiche der Ortsdurchfahrt hergerichtet. Das nächste Projekt wird die Neugestaltung der beiden Ecken an der Abfahrt zur Gechinger Straße sein, auf der einen Seite der Brunnen, auf der anderen die Bushaltestelle. Der Fokus im Sulzer Sanierungsgebiet liegt derzeit auf der Straße "Im Kloster". Dort sollen neue Bauplätze geschaffen werden.

Für private Eigentümer war Manuela Bader, Projektleiterin bei der KE, die richtige Ansprechpartnerin. Sie klärte über Möglichkeiten, Voraussetzungen und den Ablauf bei der Förderung privater Maßnahmen auf.

Das Backhaus stand für Besichtigungen offen. Die Öfen waren durch die Dorfgemeinschaft in Betrieb, die die Besucher mit frischem Zwiebelkuchen versorgte. Bald hatte sich eine kleine Hocketse entwickelt, bei der sich in gemütlicher Runde ganz zwanglos ausgetauscht wurde.

Architekt Nico Dürr stellte das Projekt Backhaussanierung vor. Seit letztem Sommer wird an dem historischen Gebäude gearbeitet. Unter anderem wurde bereits das Fachwerk saniert, das Dach historisch genau mit etwa 400 Jahre alten Ziegeln neu gedeckt und ein Steinbackofen ganz im traditionellen Stile des Handwerks wieder aufgebaut.

Die Wohnung im Obergeschoss wird derzeit renoviert. Hier erwartete Architekt Rolf Kugel die neugierigen Besucher und stellte das Projekt Dorfgemeinschaftshaus vor. Auf der Freifläche neben dem Backhaus soll das Gebäude mit einem Investor errichtet werden. Das Erdgeschoss wird durch die Stadt genutzt werden, in den Obergeschossen sollen fünf Wohnungen unterschiedlicher Größe entstehen. Voraussichtlich starten wird der Bau im Herbst diesen Jahres. Bürgermeister Ulrich Bünger und Bauamtsleiter Arthur Sadlers freuten sich über das rege Interesse an der Veranstaltung. Das Schöne sei insbesondere, dass man beiderseits miteinander ins Gespräch komme, die Verwaltung mit den Bürgern und die Bürger mit den Mitarbeitern.

Bünger nutzte die Gelegenheit, allen Beteiligten seinen Dank auszusprechen – von den Förder- und Genehmigungsbehörden über die Ortschafts- und Gemeinderäte bis zu den Mitarbeitern der Stadt.

AfD-Landtagsmitglied Klaus Dürr schloss sich mit einem Grußwort an, in dem er den hohen Stellenwert der Innenentwicklung betonte. "Wir brauchen Wohnraum, auch im ländlichen Raum."

 
 

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