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Wildberg Piloten reisen aus dem Ausland an

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Die Vorbilder der Modellflugzeuge sind zum Teil fast 100 Jahre alt. Foto: Geisel Foto: Schwarzwälder Bote

Ein Jahrhundert zurück liegt das Baujahr der Segelflieger, von denen verschiedene Modelle auf dem Gelände der Modellfluggruppe (MFG) Wächtersberg zu sehen waren. Zum 17. Mal richtete der Verein die Segler Classics aus.

Wildberg. Schon Tage vorher reisten die ersten Piloten an. Die meisten kamen aus Baden-Württemberg, doch waren Flieger aus ganz Deutschland und den umliegenden Ländern mit von der Partie. Zunächst machten sich die ersten Modellflugpiloten bei einem freien Fliegen mit dem Platz vertraut.

Die eigentlichen Segler Classics starteten dann am Samstag. Etwa 70 Piloten mit rund 100 Modellen waren auf dem Platz. Am Sonntag startete noch mal etwa die Hälfte der Piloten und Maschinen vom Samstag. Da es sich um die Segler Classic handelte, waren alle Modelle nach Originalen angefertigt, die vor 1975 gebaut wurden.

Die ältesten Originale stammten aus den 1920er Jahren. Von da ging es jahrzehnteweise aufwärts bis 1975. Am Zaun des Flugplatzes waren die Modelle aufgereiht, so dass sich den Piloten und Zuschauern ein guter Blick auf das bot, was auf dem Wächtersberg in die Lüfte stieg.

Die Resonanz sei wie immer gewesen, erzählt Vorsitzender Falk Waidelich. Es kämen immer in etwa die selben Leute, so dass die Segler Classics "zwischenzeitlich wie so ein Familientreffen" seien. Nichtsdestotrotz waren aber auch neue Gesichter dabei.

Am ersten Tag wählten die versammelten Piloten unter den gezeigten Modellen die schönsten aus. Der erste Platz ging an einen "Kranich II", einen Doppelsitzer mit Knickflügeln. Das Baujahr des Originals liegt in den 1930er Jahren. Stolzer Eigentümer ist Wolfgang Mandersfeld aus Hessen.

Den zweiten Platz sicherte sich Michael Wenzel aus Ludwigsburg mit seiner "Slingsby T21B" mit einer beachtlichen Spannweite von siebeneinhalb Metern. Das englische Original wurde 1947 gebaut. Platz drei belegte der "Zürivogel Spalinger S10", ein Doppeldecker, was selten unter den Segelflugzeugen ist, wie Waidelich berichtet. Das Original ist aus dem Baujahr 1924 und stammt aus der Schweiz – wie Pilot Peter Schuppisser.

"Wir sind zufrieden", konstatierte Falk Waidelich zu Resonanz und Verlauf der Segler Classics: "Nächstes Jahr wieder – auf jeden Fall."“

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