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Wildberg Kompetenzen helfen auch im Alltag

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Ulrike Schmelzle (links) und Natalie Hellerich unterstützen die Wildberger Verkehrstag. Fotos: Stadt Wildberg/Below Foto: Schwarzwälder Bote

Die Wildberger Schulsozialarbeiter unterstützen jedes Jahr die Verkehrstage. Ulrike Schmelzle ist schon seit der ersten Schulbusbegleiterausbildung am Bildungszentrum 2004 dabei, für Natalie Hellerich, die seit Januar am Bildungszentrum im Einsatz ist, ist es das erste Mal.

Wildberg. Ulrike Schmelzle begeistert das Projekt, "da ich auch von meinen eigenen Kinder wusste, was in den Schülerbusfahrten ohne Aufsicht von Erwachsenen geschehen konnte". Nicht nur in den Klassen und in der sozialen Gruppenarbeit habe sie soziales Lernen vermitteln wollen, sondern auch "engagierten, älteren Schülern des Bildungszentrums Fähigkeiten vermitteln, wie sie während der Busfahrten als Vorbild für die Mitschüler einen Beitrag zur Sicherheit leisten könnten".

"Nach meinem Wechsel an die Wildberger Grundschulen 2015 wurde ich auf die Situation der busfahrenden Kinder aufmerksam, die die Ganztagsbetreuung in Sulz am Eck besuchen", erzählt Ulrike Schmelzle. Sie sah "die Notwendigkeit, auch diesen Schülern Regeln für möglichst gefahrlose und entspannte Busfahrten zu vermitteln". Daher werden nun jedes Jahr Ganztageskinder aus der Klasse vier "für diese Tätigkeit geschult und in wöchentlich stattfindenden Treffen begleitet und unterstützt".

Wie Schmelzle erklärt, können sie dabei alles anwenden, "was sie in den ersten Schuljahren an Kommunikations- und Konfliktlösetechniken gelernt haben". Alle Kinder der Schule bekommen von den Busbegleitern die "Busregeln" mitgeteilt, die in allen Klassenzimmern aushängen. Die Busbegleiter sind an ihren Ausweisen mit Foto zu erkennen. "Die Verkehrstage sind sehr wichtig", findet Ulrike Schmelzle, "darin kann ich als Schulsozialarbeiterin einen wichtigen Beitrag leisten."

Natalie Hellerich wird in diesem Jahr erstmals die Schulbusbegleiter-Ausbildung am Bildungszentrum mit organisieren. "Meine Aufgaben werden hier hauptsächlich im sozialpädagogischen Bereich liegen", erzählt die Schulsozialarbeiterin. "Wir werden Übungen machen, die die angehenden Schulbusbegleiter stärken und gut vorbereiten sollen." Hellerich ist selbst schon gespannt, "die Erfahrungen der älteren Schülerinnen und Schülern zu hören und mich mit ihnen auszutauschen".

Für sie sind die Verkehrstage "eine gute Möglichkeit", älteren Schülern Verantwortung zu übertragen. Diese lernen, Konflikte friedlich zu klären und ihre jüngeren Mitschüler zu unterstützen. "Alle Beteiligten können hier viel für ein gutes gemeinsames Miteinander lernen und das sicher auch auf andere Situationen im Alltag oder später im Berufsleben übertragen", findet Natalie Hellerich.

Besonders wichtig ist Hellerich im Kontext der Verkehrstage das Thema Respekt. "Durch einen respektvollen Umgang kann man manchmal Probleme schon lösen bevor sie überhaupt entstehen", weiß sie. Zudem legt sie Wert darauf, dass die Schulbusbegleiter lernen, "wie sie mit auftretenden Schwierigkeiten oder Konflikten gut umgehen und sie friedlich klären können". Denn, so Hellerich: "Ich denke, das ist eine Kompetenz, die auch im Alltag sehr wertvoll ist."

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