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Wildberg Jubiläumsjahr wirft Schatten voraus

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Der SV Schönbronn ehrte 31 Mitglieder für langjährige Vereinstreue. Ragten Anneliese Jesinger, Werner Kern, Gudrun Reule, Jürgen Stahl, Karin Schneider und Albrecht Bühler mit jeweils 40 Jahren bereits heraus, wurden sie von Erich Essig, Eberhard Jesinger und Kurt Großmann noch getoppt, die dem SVS jeweils ein halbes Jahrhundert angehören. Foto: SVS Foto: Schwarzwälder Bote

Wildberg-Schönbronn. Rudolf Blaich, Vorsitzender des SV Schönbronn, blickte bei der Hauptversammlung auf ein erfolgreiches Vereinsjahr zurück. Für die erste Fußballmannschaft lief es allerdings nicht ganz reibungslos.

78 der 334 Mitglieder hatten sich im Schönbronner Sportheim eingefunden. Zunächst wies Protokollführer Torsten Schletter darauf hin, dass der Mitgliederstand leicht rückläufig sei. Rudolf Blaich hob in seinem Bericht die erfolgreichen und gut besuchten Vereinsveranstaltungen hervor: "Die Leistungen unseres kleinen Vereins bei diesen Events sind fast erstligareif. Sie bieten uns ein gutes Fundament für unsere Pläne und lassen uns Möglichkeiten, um die uns andere beneiden", lobte er die Vereinsmitglieder für ihr Engagement. Höhepunkt des vergangenen Jahres sei jedoch die Übergabe des neuen Spielfelds gewesen: "Auch wenn der Neubau unseres Sportplatzes für einige nervenaufreibend und belastend war, haben wir einmal mehr gezeigt, wozu unsere Gemeinschaft fähig ist." Er dankte allen Helfern die sich an der ganzjährigen Baumaßnahme beteiligt waren, stellvertretend lobte er das außergewöhnliche Engagement von Erich Essig, der zusammen mit Gerhard Schaible Dauergast bei den Arbeitseinsätzen war. Einige kleine Restarbeiten stehen noch an, bevor die offizielle Einweihung am 5. Juli gefeiert werden soll.

Bei der ersten Mannschaft knirscht es im Getriebe

Im sportlichen Bereich könne einzig der Jugendarbeit etwas Positives abgewonnen werden, fuhr der Vorsitzende fort. Die erste Mannschaft hingegen habe nach einigen Jahren in der Kreisliga A im vergangenen Sommer verdientermaßen den Abstieg hingennehmen müssen. Besonders tat Blaich der erst im vorangegangenen Januar verpflichtete Trainer Jochen Wild leid, der vom Verletzungspech verfolgt war und zudem von Teilen der Mannschaft immer wieder "hängen gelassen" worden sei. Aus gesundheitlichen Gründen habe er sein Engagement beendet. Vom Nachfolge-Duo Paratore/Martines habe sich der Verein schon während der Vorrunde einvernehmlich wieder getrennt, und unter dem Doppel Frank Wohlgemuth und Matthias Schaible habe sich das Team wieder gefangen. Die Trainer "leisten sehr gute Arbeit, haben aber durch den kleinen Kader und eine für mich unverständliche Mentalität in Teilen der Mannschaft einen sehr schweren Stand", so Blaich.

Das Jahr 2019 werde nun im Zeichen der Vorbereitung auf das 100-jährige Bestehen im Jahr 2020 stehen. Geplant sind mehrere Einzelveranstaltungen. Dafür würden alle Mitglieder und zahlreiche zusätzliche Helfer benötigt. Jeder sei engeladen, im "Team SVS 2020" mitzuarbeiten.

Jugendleiter Steffen Bürkle verlas ein letztes Mal seinen Bericht über die Jugendarbeit im vergangenen Jahr. In der Jugendvollversammlung eine Woche zuvor hatte er sich nicht mehr zur Wiederwahl gestellt. Derzeit würden rund 50 Jugendspieler in acht Jugendklassen von elf Jugendbetreuern trainiert. Er lobte die Arbeit der n Betreuer und betonte, dass ihm um den SVS-Fußball nicht bange sei, da die Aktiven in den kommenden Jahren von aufsteigenden Jugendspielern profitieren werde.

Fußball-Abteilungsleiter Michael Hihn berichtete, dass für die nächste Runde wieder eine zweite Mannschaft angedacht sei, die aber nur als Reserveteam antreten werde.

Stellvertretend für die erkrankte Abteilungsleiterin Gymnastik und Fitness Uschi Stahl verlas Heike Dingler deren Bericht und stellte das Kursangebot des Vereins vor.

Alle Posten werden einstimmig besetzt

Kassenverwalterin Kerstin Herter meldete, dass das vergangene Jahr finanziell fast ausgeglichen abgeschlossen wurde. Aus steuerlichen Gründen seien einige Veranstaltungen nun in die Zuständigkeit des Fördervereins ausgelagert worden. Dennoch habe es der Verein geschafft, aus dem Eigenbetrieb heraus rund 9000 Euro an Darlehen zu tilgen. Nach Abrechnung des Sportplatzbaus gelte es nun, Fördermittel beim WLSB abzurufen. Außerdem ging sie auf Kritik ein, die am Vorstand laut geworden sei: "Nachher sind Wahlen, lasst Euch aufstellen, macht es besser – auch mein Posten steht zur Wahl."

Kassenprüfer Harald Roller bescheinigte im Anschluss eine ordentliche Kassenführung und empfahl der Versammlung die Entlastung. Diese wurde auf Antrag von Ortsvorsteher David Mogler einstimmig erteilt. Bei den folgenden Wahlen wurden alle zur Disposition stehenden Posten einstimmig bestätigt oder neu besetzt. Den Ausschuss verließen Jugendleiter Steffen Bürkle, Abteilungsleiterin Gesundheit und Fitness Uschi Stahl sowie die Beisitzer Mathias Bauer und Benjamin Schaible. In das Gremium rückten als Beisitzer Baris Karga und Philipp Schaible nach, die Abteilungsleitung Gesundheit und Fitness übernahm Christine Fischer. Vorsitzender Rudolf Blaich, Kassenverwalterin Kerstin Herter und Schriftführerin Heike Dingler wurde in ihren Ämtern bestätigt. Einen Wechsel gab es in der Abteilungsleitung Fußball. Michael Hihn und Frank Rathfelder, der bislang Beisitzer war, tauschten die Posten. Der neue Jugendleiter Florian Herter wurde bereits zuvor in der Jugendvollversammlung gewählt und nun bestätigt. Harald Roller prüft weiterhin die Kasse, Bettina Weiß stellte sich nicht mehr zu Wahl und wurde mit Eric Rathfelder ersetzt.

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