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Wildberg Investition ist der Fördermenge zuträglich

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Der Tiefbrunnen Effringen soll modernisiert werden, um die Wasserförderung zu erhöhen. Foto: Priestersbach Foto: Schwarzwälder Bote

Das Thema "Wasserversorgung" prägte die jüngste Sitzung des Wildberger Gemeinderats in der Stadthalle. Auf der Tagesordnung standen unter anderem Vergaben für den Tiefbrunnen Effringen sowie die Druck- und Fallleitung vom Hochbehälter Bulacher Weg zum Käpfelberg.

Wildberg. Wie Bauamtsleiter Arthur Sadlers dem Gremium erläuterte, war das Wasserdargebot der Tiefbrunnen Effringen in den vergangenen Jahren rückläufig. Aus diesem Grund wurde im vergangenen Jahr eine Kamerabefahrung vorgenommen, bei der starke Ablagerungen an den Filtern erkannt wurden. Die wurden zwar von einer Spezialfirma beseitigt, doch in diesem Zusammenhang wurde festgestellt, dass vor allem eine neue Pumpe samt elektrotechnischer Anbindung für den Tiefbrunnen II die Wasserförderung deutlich verbessern könnte. "Wir müssen da reagieren, wenn wir wieder mehr Wasser fördern wollen", erklärte der Bauamtsleiter.

Denn im Hinblick auf die Förderung des Eigenwasserbedarfs sei die Maßnahme unerlässlich, damit man sich nicht auf Dauer ausschließlich auf den Zweckverband Schwarzwaldwasserversorgung verlassen müsse. Nachdem die Bezugsquote bei der Schwarzwaldwasserversorgung mittlerweile bereits leicht überschritten wird, sieht man im Rathaus Handlungsbedarf – auch wenn die geschätzten Kosten von 73 000 Euro so nicht im Haushalt finanziert sind. 40 000 Euro könnten im aktuellen Etat untergebracht werden, während das "Delta" von 33 000 Euro durch Einsparungen an anderer Stelle ausgeglichen werden soll. "Wir sind in Effringen mit der Wasserversorgung durch zwei Anbieter gut gefahren", erklärte Ortsvorsteher Uwe Traub und warb dafür, dem Rat der Fachleute zu folgen.

Vor diesem Hintergrund vergab der Gemeinderat auch die notwendigen elektrotechnischen Arbeiten.

Einen weiteren Aspekt in der Sitzung bildete eine Reststrecke der Druck- und Fallleitung vom Hochbehälter Bulacher Weg zum Hochbehälter Käpfelberg, die in drei Teilabschnitten eigentlich im kommenden Jahr eingeplant ist. Nachdem in diesem Jahr jedoch eine Straßensanierung in der Jahnstraße ansteht, soll dieser Bereich vorgezogen werden, weil dadurch Synergieeffekte erzielt werden können. Aus Sicht der Verwaltung erscheint dieser Vorgriff sinnvoll, wobei laut Kostenschätzung 60 000 Euro für den Teilabschnitt in der Jahnstraße fällig würden. Wie Bürgermeister Ulrich Bünger feststellte, sei die Maßnahme in haushaltstechnischer Hinsicht zwar nicht vorgesehen – aber "es wäre eine pragmatische Lösung".

Dem folgte auch der Gemeinderat und beschloss die Verlegung der Wasserleitung im Zuge der Straßensanierung.

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