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Wildberg Gutachten soll die Grundlagen schaffen

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Vor allem in den Sommermonaten ist Trinkwasser ein begehrtes Gut. Symbol-Foto: dpa/Berg Foto: Schwarzwälder Bote

Vor allem während der Sommermonate stößt der Zweckverband Buchenwasserversorgung an Kapazitätsgrenzen. Allerdings ist es nicht möglich, einfach mehr Bodenseewasser einzukaufen. Bevor man Alternativen prüft, soll ein Strukturgutachten nun Grundlagen für weitere Überlegungen schaffen.

Wildberg. Der Zweckverband Buchenwasserversorgung liefert Trinkwasser in die Wildberger Ortsteile Gültlingen und Sulz am Eck sowie nach Deckenpfronn und in den Calwer Stadtteil Holzbronn. Der größte Anteil – im vergangenen Jahr fast 80 Prozent – besteht aus zugekauftem Bodenseewasser, den Rest liefern die Fuchtbachquelle und die Buchenquellen auf Gültlinger Gemarkung.

Die jüngste Sitzung der Verbandsversammlung im Wildberger Rathaus diente zunächst dazu, Regularien abzuarbeiten. So wurden Wildbergs Bürgermeister Ulrich Bünger als Verbandsvorsitzender und sein Deckenpfronner Amtskollege Daniel Gött als sein Stellvertreter für weitere fünf Jahre in ihren Ämtern bestätigt. Verbandsrechner Andreas Bauer stellte der Versammlung den Jahresabschluss 2018 und den Wirtschaftsplan 2019 – größere Investitionen stehen nicht an – vor und wies außerdem darauf hin, dass eine allgemeine Finanzprüfung für die Jahre 2012 bis 2017 keine nennenswerten Beanstandungen ergeben habe.

Der Wasserverbrauch im Verbandsgebiet ist 2018 im Vergleich zum Vorjahr gestiegen – um 15 909 auf 518 448 Kubikmeter. Der Anteil des Bodenseewassers lag bei mehr als 79 Prozent – vier Prozent höher als 2017. Demzufolge ist die Quote des Eigenwassers zurückgegangen.

Bei den Endverbrauchern angekommen sind 500 491 Kubikmeter – das ergibt einen Schwund von 17 957 Kubikmetern oder knapp dreieinhalb Prozent. Alles unter fünf Prozent sei normal, beruhigte Andreas Bauer die Versammlung. Die Differenz sei Messtoleranzen, Behälterreinigungen und dem ein oder anderen Rohrbruch geschuldet.

Allerdings stößt der Zweckverband inzwischen vor allem in den Sommermonaten an die Grenzen seiner Lieferkapazität. Während der Verbrauch in Holzbronn übers Jahr gesehen ziemlich konstant bleibt, steigt er in Wildberg und Deckenpfronn vor allem im Juli und August doch deutlich an. Eine Erhöhung der Bezugsquote bei der Bodensee-Wasserversorgung komme momentan als Option nicht in Frage, da dort derzeit keinen Bezugsquoten veräußert werden. Am Bodensee laufe derzeit ein Machbarkeitsstudie zur Erweiterung des Versorgungsnetzes, und vor deren Abschluss würden keine weiteren Beteiligungen veräußert.

So lange will man im Nordschwarzwald jedoch nicht warten. Grundlage für die Suche nach Alternativen soll ein Strukturgutachten sein, das die Verbandsversammlung nun zum Angebotspreis von 31 500 Euro bei der Fritz Planung GmbH in Auftrag gab. Ausschlaggebend für die Beauftragung des Bad Uracher Planungsbüros waren zum einen gute Erfahrungen aus vorangegangenen Kooperationen und der Umstand, dass dort bereits Ortskenntnis vorhanden sei. Andreas Bauer erklärte, dass die Kosten zu 50 Prozent förderfähig seien. Ein entsprechender Antrag nach den Richtlinien Wasserwirtschaft soll gestellt werden.

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