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Wildberg Glückliche Musiker proben gemeinsam

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Im Freien und mit Abstand ließen die Musiker der Stadtkapelle gemeinsam ihre Instrumente erklingen.Foto: Geisel Foto: Schwarzwälder Bote

In der Wildberger Klosteranlage erklang Musik, gespielt von vielen glücklichen Menschen. Die Stadtkapelle konnte das erste Mal seit Gelten der Corona-Beschränkungen wieder proben.

Wildberg. Mit mehr Abstand als sonst, aber voller Enthusiasmus spielten die Musiker der Stadtkapelle in der Klosteranlage vor der Musikschule. Sehnsüchtig hatten die Männer und Frauen die Wiederaufnahme des Probenbetriebs erwartet. Entsprechend strahlten sie über alle Backen, als es endlich wieder los ging. "Die ganze Kapelle war glücklich", beschreibt Dirigent Achim Olbrich.

Das Wetter stellt bei Proben im Freien allerdings in Problem dar. Den ganzen Tag über hatte es geschüttet, Musiker mit weiterer Anreise waren daher teils nicht gekommen. Trotzdem: Etwa zwei Drittel der Stadtkapelle hatten sich unter den grauen Himmel gewagt.

Suche nach einem geeigneten Raum läuft

Das Problem mit der Wetterunsicherheit könnte sich aber bald erledigt haben. Derzeit sei man gemeinsam mit der Stadt auf der Suche nach einem überdachten Raum, erzählt Achim Olbrich. Die Unterstützung durch Bürgermeister Ulrich Bünger sei da sehr groß. Andere Kapellen wären froh, fährt der Dirigent fort, hätten sie so einen Rückhalt in der Verwaltung.

Solange das Wetter mitspielt, wäre es für Olbrich aber auch kein Problem, weiterhin im Freien zu proben, zumindest über die Sommerzeit. Durch den vorgeschriebenen größeren Abstand höre er die Musiker zwar nicht ganz so gut und wie sonst gewohnt, das Spielen im Freien ist der Kapelle aber durchaus vertraut. "Das ist nichts, was uns aus der Bahn werfen würde", stellt der Dirigent fest.

Entsprechend positiv fällt Achim Olbrichs Fazit zur Corona-Probe aus. "Wunderbar", fasst er es in einem Wort zusammen. Viele hätten sich zu Hause an ihrem Instrument fit gehalten, so Olbrich. Ein bisschen gemerkt habe man die lange Proben-Durststrecke bei der ersten gemeinsamen Übungsstunde seit langem dennoch. Trotzdem sei es "erstaunlich gut gelaufen".

Ein Konzert steht erst mal nicht im Kalender

Das erste Zusammentreffen nach so langer Zeit war für den Dirigenten eher eine "Spaßprobe, damit man wieder Freude am Musizieren hat". Deswegen beschränkte sich die Kapelle beim Spielen auch erstmal auf Stücke, die einen geringeren Probenbedarf haben.

Ab jetzt soll es wieder mit wöchentlichen Proben weitergehen. Ein Konzert steht erstmal nicht an, was für eine etwas ungewohnte Situation sorgt. Denn eigentlich bereiten sich die Musiker stets auftrittsorientiert vor. Allerdings geht Olbrich davon aus, dass zumindest das Adventskonzert "in irgendeiner Art und Weise" durchführbar sein wird, in oder vielleicht vor der Kirche.

Und in die Vorbereitungen dafür will er jetzt langsam einsteigen, die Literatur stellt Olbrich bereits zusammen. Auch wenn sich die Proben natürlich nicht ausschließlich darum drehen werden. Da die Proben für diesen Auftritt sonst erst im September beginnen können, sei das eine eigentlich sogar "luxuriöse Situation", was die Vorbereitungen auf das Adventskonzert anbelangt.

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