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Wildberg Genug Arbeit für die dritte Amtszeit

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Gerhard Ostertag (rechts), Vorsitzender des Gemeindewahlausschusses, war der Erste, der Ulrich Bünger zur Wiederwahl gratulierte. Foto: Fritsch Foto: Schwarzwälder Bote

Etwas mehr als ein Viertel der wahlberechtigten Wildberger gaben an diesem Sonntag bei der Bürgermeisterwahl ihre Stimmen ab. 91,6 Prozent der gültigen Stimmen entfielen auf Amtsinhaber Ulrich Bünger, der als einziger Bewerber ins Rennen gegangen war.

Wildberg. "Man musste kein Prophet sein, um mit diesem Ergebnis zu rechnen", sagte Gerhard Ostertag, Vorsitzender des Gemeindewahlausschusses, als er im Bürgersaal des Rathauses das vorläufige Ergebnis der Wildberger Bürgermeisterwahl bekannt gab. Ulrich Bünger hatte sich konkurrenzlos um eine dritte Amtszeit beworben. Von den 8001 Wahlberechtigten im Wildberger Stadtgebiet hatten 2052 ihre Stimme abgegeben, 1756 hatten für den 57-jährigen Amtsinhaber votiert. 135 Stimmzettel waren ungültig, auf 161 waren andere Namen vermerkt. Daraus resultiert eine Wahlbeteiligung von 25,7 Prozent.

Ostertag gratulierte Bünger namens des Gemeinderats und der Bürger. "Wer Wildberg kennt, weiß, Wildberg hat’s in sich", stellte der Vorsitzende des Gemeindewahlausschusses fest, "und diese Aufgabe hat’s auch in sich." Ostertag verwies auf die Fortschreibung des Stadtentwicklungsprozesses, auf Maßnahmen zur Innenentwicklung – speziell auf das Areal um Bahnhof und Kleiner Markthalle, die Themen Wohnraum, Kinderbetreuung und ("mein persönliches Steckenpferd") Konsolidierung der Finanzen. Er wünschte Bünger "starke Nerven, gutes Gespür für das Machbare, viel Freude, viel Mut und Gottes Segen". Er schloss seine Ausführungen mit dem Appell: "Suchen Sie mit den Bürgern, dem Gemeinderat und den Ortschaftsräten unserer Stadt Bestes."

Die Glückwünsche des Landkreises überbrachte Landrat Helmut Riegger. Er freue sich auf die weitere Zusammenarbeit. Wildberg sei "eine zentrale Stadt im Landkreis" und da habe man einiges vor – nicht nur in den Bereichen Breitband und Betreuung. Da der Kreis Calw sich derzeit eines stattlichen Bevölkerungszuwachses erfreue, stünden auch Maßnahmen im Bereich Infrastruktur und Verkehr an. Wildberg sei eine schöne, lebenswerte Stadt. Diese gelte es weiter zu entwickeln wie bisher. Dabei könne man sich in der Schäferlaufstadt immer auf die Unterstützung des Landkreises verlassen.

Ulrich Bünger schließlich dankte für das Vertrauen, das man ihm mit dem Wahlergebnis ausgesprochen habe. Im Vorfeld der Wahl habe er mit Bürgern über das Erreichte und das noch Anstehende gesprochen. "Die Arbeit wird nicht ausgehen", prophezeite der alte und neue Schultes. Allerdings habe Wildberg gute Perspektiven: einen konstruktiven Gemeinderat, konstruktive Ortschaftsräte, engagierte Vereine, innovative, starke Betriebe und eine exzellente Verwaltung.

Er dankte seiner Familie, Freunden, dem Landrat und Bürgermeistekollegen für Ermutigungen – das gebe Kraft und sei eine gute Basis für die Zukunft. "Ich bin sicher, wir machen was Gutes draus – ich freue mich darauf", schloss Bünger.

Der Stehempfang wurde von einem Blockflöten-Duo der Musikschule Wildberg sowie der Stadtkapelle unter Leitung von Achim Olbrich umrahmt. Mitglieder des Männerkochtreffs Wildberg, in dem Ulrich Bünger Mitglied ist, hatten für Häppchen gesorgt.

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