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Wildberg Fruchtkastenkeller bietet Unterschlupf

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Birgit und Dieter Stoll begeisterten ihr Publikum mit Country und Americana. Foto: Geisel Foto: Schwarzwälder Bote

Am Tag des offenen Denkmals war in der Wildberger Klosteranlage den ganzen Tag etwas geboten. Wegen des Regens waren die Veranstaltungen zwar in den Fruchtkastenkeller verlegt worden, der Stimmung tat das aber keinen Abbruch.

Wildberg. Den Anfang machten "Horse Mountain" im Rahmen des städtischen Kulturprogramms. Handgemachte, akustische Country-Musik liegt dem Duo einfach, das war in Wildberg deutlich zu spüren. Dieter und Birgit Stoll fühlten sich in das Genre merklich ein und brachten die Songs authentisch rüber.

Die Musik wirkte mal beschwingend, mal nachdenklich, fast düster. "Horse Mountain" hatten hier eine gute Mischung erwischt, um das breite Spektrum ihres Repertoires zu präsentieren. Ein paar Songs von Johnny Cash durften in diesem Programm natürlich nicht fehlen. Auch John Denvers "Country Roads" klang wohl bekannt durch das Gewölbe. "Muss i denn zum Städtele hinaus" in der Elvis-Version verfehlte seine Wirkung ebenfalls nicht.

Zunächst fanden nur wenige Besucher den Weg in den Fruchtkastenkeller, was wohl dem Regenwetter geschuldet war. Nach und nach füllten sich die Bänke jedoch, und es kamen etwa 100 Besucher zusammen. Die Stimmung jedenfalls war in dem wind- und wettergeschützten Raum ebenso gut, wie sie es in den Vorjahren draußen bei Sonnenschein war. Einige klatschten die eingängigen Rhythmen mit, an den Tischen waren fröhliche Unterhaltungen zu hören und am Applaus sparte das Publikum auch nicht.

Die Zusammenarbeit hat sich eingespielt

Der Schwarzwaldverein hielt tapfer die Stellung und bewirtete vom Vormittag an. Nach dem Auftritt von "Horse Mountain" schloss sich direkt das Herbstfest der Wildberger Ortsgruppe an. "Das ist eine Win-Win-Situation für Stadt und Verein", so Organisator Rainer Peuckert. "Die Zusammenarbeit spielt sich immer besser ein", lobte er.

Zum 13. Mal fand das Herbstfest nun in der Klosteranlage statt, zum ersten Mal allerdings im Fruchtkastenkeller. "Das ist das Ideale hier", konstatierte Rainer Peuckert, dass man bei schlechtem Wetter ausweichen könne. Die Besucherzahlen litten unter dem Regen allerdings doch. Laufkundschaft wie Radfahrer oder Wanderer, die sonst in großen Zahlen vorbeischauten, blieb aus.

Peuckert nahm es gelassen: "Bei dem Wetter rechnet man eigentlich damit, dass keiner aus dem Haus geht." Und immerhin hatten trotzdem einige Leute den Weg zum Herbstfest gefunden.

Zu verdanken war das sicher auch "Fifty two". Zum dritten Mal spielte die Coverband, die in Wildberg probt, beim Herbstfest auf. "Nächstes Jahr gerne zum vierten Mal", meinte Peuckert lächelnd. Immerhin kommen die vier Musiker – Thomas Wick, Joachim Hörrmann, Thomas Rothfuß und Dorothee Hammann – beim Publikum gut an. Das zeigte sich auch am Sonntag.

Die gecoverten Schlager, Rock- und Countrysongs machten einfach gute Laune – sei es "Im Wagen vor mir", "Schuld war nur der Bossa Nova" oder "Wake up little Susie". Ordentlich Beifall gab es für den gekonnten Auftritt auch.

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