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Wildberg Freiwillige freuen sich über Helfer

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Als sie den Kräutergarten auf Vordermann brachten, fingen die freiwilligen Helfen bei Null an.Archiv-Foto: Museums-Arbeitskreis Foto: Schwarzwälder Bote

Eine Handvoll Freiwilliger kümmert sich um den Kräutergarten in der Wildberger Klosteranlage. Die ehrenamtlichen Gärtner suchen nun Helfer, die sie bei ihrer Arbeit unterstützen.

Wildberg. Alles begann im Herbst 2000: Neun Freiwillige des Arbeitskreises Museum und Heimatgeschichte entschlossen sich, den in einer ruhigen Ecke der Wildberger Klosteranlage gelegenen Kräutergarten auf Vordermann zu bringen. Inzwischen lädt die idyllische Ecke zum Verweilen ein und bietet dank ihrer Pflanzen- und Kräutervielfalt einiges zu entdecken.

"Zunächst musste der Wildwuchs im Einbindehaus, dem jetzigen Kräutergarten, entfernt werden", erinnert sich Elke Bantle an die Anfänge. Sie koordiniert die Freiwilligen des Klostergartens. "Im Frühjahr 2001 richteten wir das erste Beet her und säten über den Sommer eine Gründüngung", erzählt sie weiter. Gleichzeitig seien Buchszweige zur Anzucht in Töpfchen gepflanzt worden. Diese konnten bis zum Frühjahr in einer örtlichen Gärtnerei gelagert werden. Außerdem richtete die Gruppe das zweite große Beet her. Im Frühjahr 2002 konnten dann die ersten Pflanzen und ein Rand aus Buchsbüschen gesetzt werden.

"2003 waren die Pflanzen gut gewachsen und der Garten sah schon üppig aus", erzählt Elke Bantle. 2005 kam die "Klosterfrau" dazu, eine von Margrit Seeger gefertigte Holzfigur aus Kirschbaum. Sie musste 2017 allerdings wieder weichen – aus Altersgründen und weil sie dem natürlichen Zerfall zum Opfer gefallen war.

Auch der erkrankte Buchs musste den Klostergarten 2013 verlassen. 2017 erfolgte zudem eine Sanierung der Stützmauer zum Klostergelände durch einen Fachbetrieb.

Wo die Freiwilligen Hilfe brauchen, ist der Wildberger Baubetriebshof zur Stelle. Erst vor kurzem rückten die Mitarbeiter zu einer größeren Baumpflegeaktion mit diversen Fällungen oberhalb der Klostermauer aus. Acht Leute waren nötig, um das Holz wegzuschleppen – ein rutschiges Unterfangen bei dem nassen Wetter. Anschließend wurde der Kräutergarten noch ausgeputzt und mit neuer Erde eingeebnet. Die Wege haben neuen Splitt bekommen, den die Mitarbeiter eimerweise in den Kräutergarten trugen. Am Zufahrtsweg, der bei der Holzaktion in Mitleidenschaft gezogen wurde, wurde die wassergebundene Wegdecke bereits wiederhergestellt. Sobald es das Wetter zulässt, wird dort noch abgewalzt und neu eingesät.

Momentan kümmert sich eine Handvoll Ehrenamtlicher um den Klostergarten. "Zur Pflege des Gartens wünschen wir, der Arbeitskreis, uns freiwillige Helfer, die Lust und Zeit haben, zwei- bis dreimal im Jahr mit uns gemeinsam den Garten zu pflegen", sagt Elke Bantle.

Weitere Informationen: Telefon 07054/54 32

Ihre Redaktion vor Ort Nagold

Heiko Hofmann

Fax: 07452 837333

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