Die Feuershow der Formation "Ellylldan" versetzte das Publikum in Staunen.Foto: Geisel Foto: Schwarzwälder Bote

Veranstaltung: Das Rahmenprogramm des mittelalterlichen Biergartens in Wildberg bietet an drei Abenden für jeden etwas

Fackeln werfen ihr Licht auf die Mauern der Schlossanlage und über die zahlreichen Besucher hinweg. Die Stimmung könnte nicht lauschiger sein, während von der Bühne mittelalterliche Musik erklingt.

Wildberg. Das Abendprogramm beim mittelalterlichen Biergarten hatte einiges zu bieten. Veranstalter Dieter Wurster wollte Künstlern und Händlern eine Möglichkeit bieten, sich endlich mal wieder zu präsentieren. Die Corona-Pandemie hat vielen aus der Veranstaltungsbranche nämlich schwer zugesetzt. Mit dem mittelalterlichen Biergarten in der Wildberger Schlossanlage hat er das definitiv geschafft. Alle drei Konzerte durften sich über eine große Resonanz freuen. Kaum ein Platz war noch frei, das bedeutet knapp 200 Zuhörer. Manche hatten sich gleich für alle drei Abende Karten besorgt, viele Kurzentschlossene blieben einfach nach dem gemütlichen Sitzen im Biergarten noch spontan zum Abendprogramm. Eine Entscheidung, die sie sicher nicht bereuten.

Jeder Abend hatte sein eigenes musikalisches Highlight zu bieten. Die Spielleute "Skadefryd" – auf Deutsch: "Schadenfreude" – legten einen fulminanten Start hin. "Super, absolut klasse", resümierte meinte Dieter Wurster begeistert den Abend, "richtig, richtig gut." Obwohl die Gruppe ohne Verstärker rein a capella spielte, drang ihr Sound durch das ganze Areal und riss die Leute richtig mit. Eigene Lieder und Coverstücke begeisterten das zahlreich erschienene Publikum.

"Fairy Dream" passten tags darauf ebenso perfekt in das Mittelalterkonzept, auch wenn ihr Stil ein ganz anderer war. Mal getragen, mal rhythmisch-schwungvoll direkt ins Tanzbein kribbelnd, rissen die drei Musiker ihr Publikum von der ersten Minute an mit. Der besondere Sound, der eingängige, liebliche Gesang und die charmanten Moderationen kamen eindeutig gut an.

Zum krönenden Abschluss spielten am letzten Abend "Saitenstreich" in der Schlossanlage. Sie gaben nochmal alles, legten richtig Power in ihren Auftritt und machten ordentlich Stimmung. Nicht umsonst schreiben sich "Saitenstreich" den Stil "Traditional Powerfolk" auf die musikalischen Fahnen.

Eine wahrhaft feurige Show lieferten am Freitag- und Samstagabend "Ellylldan" ab. Kunstvoll schwangen sie Fackeln, zeigten Choreografien mit brennenden Seilen und ließen die Flammen atemberaubende Figuren in die dunklere Umgebung zeichnen. Zwei spektakuläre Auftritte, die für viel Staunen, begeisterte Ausrufe und jede Menge Applaus sorgten.

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