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Wildberg Es geht wieder los: Stadtführung am Sonntag

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Wilfried Müller – hier auf den Bild mit Heide Dittus – gestaltet am Sonntag eine Stadtführung.Foto: Geisel Foto: Schwarzwälder Bote

Diesen Sonntag findet endlich wieder eine Stadtführung in Wildberg statt. Wilfried Müller nimmt die Interessierten ab 14 Uhr mit auf eine eineinhalb Stunden dauernde Tour. Einige Vorgaben aufgrund des Corona-Virus sind jedoch zu beachten.

Wildberg. Startpunkt der Führung ist das Wildberger Rathaus, Marktstraße 2. Von dort aus geht es zur nahegelegenen Schlossanlage, von der aus sich ein Blick hinab zur Klosteranlage und zum Schäferlaufplatz anbietet. Anschließend dreht Müller mit der Gruppe eine Runde um die Schlossanlage dreht, wo die ehemaligen Burgbauten zu sehen sind. Als "Mittelalterspezialist", wie er sich mit einem Schmunzeln nennt, geht er näher auf die Bauweise und ihre Eigenheiten ein.

Vorbei an der alten Schule geht es zur Kirche und von dort – je nachdem, wie viel Zeit bleibt – zum Hexenturm, wo thematisch die Hexenverfolgungen ins Spiel kommen. Von dort führt der Weg zu einem Mauerstück an der Nagold und zum Arrestturm und schließlich wieder steil bergauf zum Rathaus. Voraussichtlich wird Wilfried Müller die Führung im passenden Mittelaltergewand gestalten.

Mund-Nase-Bedeckung ist keine Pflicht

Zu den Sicherheitsmaßnahmen gehört eine Begrenzung der Teilnehmerzahl auf 15 Personen. Für alle, die nicht aus einem Haushalt stammen, gilt der gesetzliche Mindestabstand. Eine Mund-Nase-Bedeckung ist keine Pflicht, wird aber empfohlen. Gästeführer, die ebenfalls eineinhalb Meter Abstand zur Gruppe einhalten müssen, tragen zu Beginn eine Maske, nehmen diese aber ab, sobald die Tour startet. Körperkontakt ist zu vermeiden.

Darüber hinaus bieten die Gästeführer den Teilnehmern ein Handdesinfektionsmittel an, auch wenn nichts herumgezeigt oder angefasst werden darf. Geschlossene Räume dürfen nicht betreten werden, die Gruppen halten sich ausschließlich im Freien auf. Das betrifft leider auch Kirchen. Von den Führungen ausgeschlossen sind an Corona erkrankte Personen sowie jene, die zu Erkrankten Kontakt hatten, und Personen mit Symptomen einer akuten respiratorischen Erkrankung. Fällt jemand beispielsweise durch starkes Husten auf, ist es dem Gästeführer überlassen, diesen von der Führung auszuschließen oder nicht.

Bezahlt wird die Führung wie gewohnt bar beim Stadtführer. Die Kosten liegen bei fünf Euro beziehungsweise drei Euro nach ermäßigtem Tarif. Allerdings ist eine vorherige Anmeldung per Mail, spätestens bis Donnerstagmittag vor der Führung, an tourismus@wildberg.de erforderlich. So hat die Stadtverwaltung die Kontaktdaten zur Nachvollziehung einer möglichen Infektionskette. Gäste, die spontan dazu kommen möchten, können sich noch in die Liste beim Gästeführer eintragen, sofern es noch offene Plätze gibt. Bekanntgegeben wird der Stand der Plätze kurzfristig auf der Homepage der Stadt Wildberg.

Von jetzt auf nachher, war alles abgesagt

Wilfried Müller freut sich schon auf seine Führung – auch mit den angepassten Bedingungen. Die Führungen seien vergangenes Jahr ein großer Erfolg gewesen, wie er sich erinnert. Auf einmal, von jetzt auf nachher, war alles abgesagt. Das fehlt den Gästeführern natürlich, immerhin machen sie es ja gerne.

Sorgen über die Einhaltung der Vorgaben macht sich Müller nicht. Die Gruppe wird stets im Freien sein und daher ausreichend Platz haben. Abstand halten dürfte da kein Problem darstellen. Ihm als Stadtführer war vor allem wichtig, dass er während der Führung keine Mund-Nase-Bedeckung tragen muss. Denn die mache es schwierig, verständlich zu sprechen – besonders, wenn durch die Abstände alle weiter weg sind.

"Gemischte Gefühle" hat Wilfried Müller allerdings, sollte sich jemand nicht an die Regeln halten. Denn die Verantwortung über deren Einhaltung liegt bei den Stadtführern. Allerdings befinde man sich momentan in einer Zeit der Lockerungen. Interessiert sich ein Teilnehmer nicht für die Vorgaben, bringt er den Stadtführer damit in eine schwierige Situation. Daher die Bitte: Wer an der Führung teilnehmen möchte, muss sich auch an alle Maßgaben halten – allein schon aus Respekt vor dem Stadtführer und den anderen Teilnehmern.

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