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Wildberg Elf Kinder entwickeln ganze Bühnenszenen

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Die Kinder hatten richtig viel Spaß beim Theater-Workshop des Jugendtreffs.Foto: Stadler Foto: Schwarzwälder Bote

Nach der guten Resonanz bei der Premiere im vergangenen Jahr hat der Wildberger Jugendtreff sein Ferienprogramm-Angebot "Theater Ferien" auf zwei Tage erweitert. Die Teilnehmer waren mit Begeisterung bei der Sache.

Wildberg. Spielerisch in fremde oder bislang unbekannte Rollen schlüpfen, Geschichten und Figuren, aber auch ganze Szenen erfinden, stand beim Ferienprogrammpunkt "Theater Ferien" des Wildberger Jugendtreffs für zwei Tage auf dem Programm. Unter der Anleitung von Theaterpädagogin Natalie Hellerich und Jugendtreffleiter André Wehrstein hatten elf Kinder Spaß an diesem noch jungen Angebot in den ersten Ferientagen.

Zunächst war sogar eine Erweiterung auf drei Tage im Gespräch – zwei Tage zum Üben und Lernen und einer, um den Eltern zu zeigen, welche Fortschritte sich in der kurzen Zeit erlernen lassen. Zehn Mädchen und ein Junge im Alter zwischen acht und zehn Jahren waren trotz hochsommerlicher Temperaturen mit Begeisterung dabei, als es hieß "Ich bin ein Baum". Bei diesem Spiel gesellten sich zu den jungen Schauspielern andere Wesen hinzu und spielen dabei Grashalme, aber auch einen Hund oder einen schützenden Schirm für den Baum.

Die zweitägige Kinderveranstaltung "Theater Ferien" ließ ausreichend Raum für Kreativität beim Erfinden von Personen und den passenden Charaktereigenschaften.

Natalie Hellerich vermittelte mit angenehmer Stimme Schauspieltechniken und stellte ihre Gruppe auf die "Bühne". Dabei entwickelten die jungen Mimen ganze Spielszenen. Es war ihrer Euphorie förmlich anzuspüren, wie viel Spaß sie beim Theaterspielen hatten und welche fantasievollen Ideen sie dabei entwickelten. Ihre Gedanken wurden auch durch Darstellungen auf gemalten Bildern festgehalten.

Gearbeitet wurde bei dieser Ferienveranstaltung gänzlich ohne einengende Textvorlagen, also keiner musste etwas auswendig lernen. Diese Freiheit ließ den Kindern ausreichend Raum für eigene Ideen und Improvisationen. Ein gewisse Portion Mut gehörte selbstverständlich auch dazu, aber die hatten alle mitgebracht. Und sie gingen förmlich in ihren Rollen auf.

Auch beim "Assoziationskreis" waren die Ferienkinder nicht auf den Mund gefallen. Aufgabe war es dabei, ein vorgegebenes Wort mit einem anderen Wort in Verbindung zu bringen, also seine gedankliche Vorstellung zu äußern. Beispielsweise assoziierte eine Mitspielerin das Wort "Baum" mit "Wald".

Alle Übungen und Spiele, die besonders gut ankamen, landeten im Laufe der zwei Tage in einer imaginären "Schatztruhe". Aus dieser wurden sie am Ende der Veranstaltung noch einmal hervorgeholt und zur Freude aller erneut durchgespielt. Dabei hatten die Mädchen und der Junge Gelegenheit, in andere Welten einzutauchen und ihre Fantasie spielen zu lassen.

Alle Daumen gingen steil nach oben, als zum Ende des zweitägigen Theater-Kurses Natalie Hellerich die Frage stellte: "Wie hat es euch gefallen?" Was das Beste war, wollte sie ebenfalls wissen. Spontan kam die Antwort "Alles" wie aus einem Munde. Am besten hat den Mädchen gefallen, dass sie viel Zeit miteinander verbringen durften und gleich mehrfach neue Freundinnen gefunden haben.

Natalie Hellerich hat die Gruppe als sehr harmonisch erlebt. "Es war cool, mit einer so angenehmen und hoch motivierten Gruppe Theater zu spielen", sagte sie zum Schluss. Auf die Frage, wie es im nächsten Jahr weitergehen wird, war sie sich sicher, dass es wieder eine Theaterveranstaltung im Sommerferienprogramm geben wird. Sofern es die Situation zulässt, vielleicht auch mit einer abschließenden Aufführung für die Eltern.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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