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Wildberg Einsatzleiter ins kalte Wasser geworfen

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Die Sulzer Wehrmänner mussten die Lage unter Atemschutz in den Griff bekommen. Foto: Fiedler

Wildberg-Sulz. Derzeit nimmt Stadtbrandmeister Eberhard Fiedler seine Feuerwehrabteilungen bei Übungen genau unter die Lupe. Da kann es sein, dass auch ein Kamerad, der frisch von der Weiterbildung kommt, sein frisch erworbenes Wissen unter Beweis stellen muss – wie jetzt in Sulz.Eine Tischkreissäge in der Werkstatt eines privaten Gebäudes an der Forststraße im Stadtteil Sulz am Eck "verursachte" laut Übungsannahme sowohl in der Werkstatt als auch in der angrenzenden Scheune eine Verrauchung. Der Eigentümer konnte sich nicht mehr retten. Ein weiteres Familienmitglied rief vom Zwischenboden der Scheune um Hilfe.

Opfer wird erst nach 20 Minuten aus Werkstatt geholt

Eine Alarmübung, bei der weder Tag, Zeit noch Übungsobjekt bekannt waren, rief nach der Alarmierung 19 Sulzer Einsatzkräfte mit Löschfahrzeug und Mannschaftstransportfahrzeug auf den Plan. Die Angriffstrupps mussten unter Atemschutz die Lage in den Griff bekommen. Die Besonderheit dabei war, dass die vorgenommene Überdruckbelüftung "Klarheit und Sicht" bringen sollte. Die Fenster für die Abluft lagen allerdings im Innenhof. Dadurch verschärfte sich die Lage. Die Retter konnten das Opfer in der Werkstatt erst rund 20 Minuten nach dem Alarm in Sicherheit bringen. Das Opfer auf dem Zwischenboden brachten sie über eine tragbare Steckleiter ins Freie.

Der frisch von der Landesfeuerwehrschule ausgebildete Gruppenführer Mike Gackenheimer wurde von seinem Abteilungskommandant Martin Röhm, der zusammen mit seinem Stellvertreter Jörg Dittus die Übung ausgearbeitet hatte, als Einsatzleiter "bewusst ins kalte Wasser geworfen".

Stadtbrandmeister Eberhard Fiedler war Beobachter dieser Übung in Sulz am Eck und leitete die Nachbetrachtung vor Ort mit allen Einsatzkräften.

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