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Wildberg Eingespielte Teams sammeln Papier

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Mitglieder des SV Sulz am Eck verladen das eingesammelte Altpapier in den großen ContainerFotos: Geisel Foto: Schwarzwälder Bote

Am Straßenrand türmten sich vergangenen Samstag die Papierstapel. Sehnsüchtig waren die Helfer von VfB Effringen und Sportverein Sulz am Eck schon erwartet worden. Sie konnten das Altpapier endlich wieder abholen, es kehrt ein Stück Normalität ein.

Wildberg. Bei beiden Vereinen waren die geplanten Altpapiersammlungen der Corona-Krise und den damit einhergehenden Einschränkungen zum Opfer gefallen. Mit dem 20. Juni hatten beide einen neuen Termin ins Auge gefasst und sich vorab auch einige Gedanken zu Sicherheitsvorkehrungen gemacht. Wie viele Personen dürfen auf eine Pritsche? Braucht es einen Mundschutz?

Die jüngsten Lockerungen kamen da wirklich gelegen, denn so konnte das Papier beinahe wie sonst abgeholt und in Container verladen werden. Einen Mundschutz hatte sicherheitshalber trotzdem jeder Helfer dabei, immerhin waren sich beide Vereine der immer noch veränderten Situation bewusst und trugen dem mit ihrem Verhalten auch Rechnung. Aber alles in allem herrschte bei der Arbeit in Kleingruppen an der frischen Luft nahezu Normalität. Entsprechend gut war auch die Stimmung bei den Helfern, die sichtlich gerne zu dem Samstags-Einsatz ausrückten. Und die Bürger dankten es ihnen mit reichlich Altpapier am Straßenrand.

Für den VfB Effringen, der in Effringen und Schönbronn sammelte, organisierten Jugendleiter Tobias Benz und Wolfgang Dürr die Aktion. "Es lief gut", freut sich Tobias Benz. Die drei Container am Sportheim wurden komplett voll. Ein bisschen mehr Papier als sonst dürfte es gewesen sein. Dafür sieht er zwei Gründe: Zum einen war durch den späteren Termin mehr Zeit zum Sammeln. Zum anderen hatten die Wertstoffhöfe lange geschlossen, was das selbst Entsorgen erschwerte.

"Gute Mischung aus Jung und Alt"

Mit etwa 25 Leuten waren genug Helfer im Einsatz, um beide Teilorte zügig abzusammeln. Um etwas mehr Abstand halten und kleinere Gruppen bilden zu können, hatte der VfB ein Fahrzeug mehr als sonst auf der Straße. Unterm Strich waren die Freiwilligen sogar etwas schneller als sonst. Außerdem freute sich Benz über die "gute Mischung aus Jung und Alt". Sowohl die Aktiven als auch die Jugend und die AH waren vertreten.

Der SV Sulz am Eck war in seinem Teilort sowie auf dem Wächtersberg unterwegs. Die drei Container waren zum Schluss wirklich am Limit, die Bürger hatten ganze Berge rausgestellt. Es gab also deutlich mehr Altpapier einzusammeln als sonst. Knapp 20 Helfer waren im Einsatz – mit vier Fahrzeugen, also ebenfalls einem mehr als sonst, um die Freiwilligen besser verteilen zu können. Kinder fuhren diesmal nicht mit.

Die ein oder andere Sondertour fiel ebenfalls an, wenn Bürger noch spontan anriefen und mitteilten, sie hätten vergessen, etwas rauszustellen. Kein Problem, die Helfer nahmen es locker und fuhren gerne nochmal einen Bogen. Und sie waren trotzdem zügig. Inzwischen seien sie "ein eingespieltes Team", weiß Fußballabteilungsleiter René Hepp. "Die Leute haben Gas gegeben", meint Marc Dengler, der die Altpapiersammlung für den SV federführend organisiert hat. Alles lief "reibungslos und astrein".

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