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Wildberg Ein dritter Preis als Lohn

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Johanna von Altrock und Carina Schroeder (vorne) nahmen von Jutta Palzhoff und Petra Roderburg-Eimann die Glückwünsche für ihr gutes Abschneiden beim Landeswettbewerb von Jugend musiziert entgegen. Foto: Geisel Foto: Schwarzwälder-Bote

Es ist eigentlich ein Sonntag wie jeder andere. Doch zwei Musikschulschülerinnen sitzen an diesem Tag wie gebannt vor Computer und Handy. Sie warten auf das Ergebnis vom Landeswettbewerb Jugend musiziert – und sollten nicht enttäuscht werden.

Wildberg. Die 15-jährige Carina Schroeder und die 17-jährige Johanna von Altrock haben schon beim Regionalwettbewerb im Januar in Nagold bewiesen, dass sie ein unschlagbares Blockflöten-Duo sind. Ihr damaliger Sieg war die Fahrkarte zum Landeswettbewerb in Heidenheim. Nun spielten die jungen Frauen Alt-, Sopran- und Tenorblockflöte, gaben alles bei Giuseppe Giambertis "Trombetta", ließen Johann Joachim Quantz wieder aufleben und spielten voller Hingabe und Konzentration Ryohei Hiroses unmelodisches, geräuschbasiertes Blockflötenwerk "Aki".

"Beide haben sich dieser Aufgabe gestellt und sie gut gemeistert"

An ihrer Seite hatten beide Musikerinnen ihre Familien, die ihnen den Rücken stärkten und nach dem Auftritt sogleich mit ihnen feiern gingen. Das Ergebnis stand zu diesem Zeitpunkt jedoch noch gar nicht fest. Einen ganzen Tag fieberten Carina und Johanna, warteten gespannt auf die Veröffentlichung im Internet – genauso wie ihre Blockflötenlehrerin und Musikschulleiterin Petra Roderburg-Eimann. Gegen 20 Uhr am Sonntagabend dann die Auflösung: 19 Punkte, ein hervorragender dritter Preis.

Dabei komme es vor allem darauf an, dass man sich überhaupt zu einem solchen Wettbewerb traut, so Jutta Palzhoff vom Förderverein der Wildberger Musikschule. Dass Jugend musiziert beileibe keine Kleinigkeit ist, betont auch Roderburg-Eimann: "Das Ziel ist es, drei bis vier Stücke auf hohem Niveau vorzubereiten und das ist viel Arbeit. Beide haben sich dieser Aufgabe gestellt und sie gut gemeistert."

Carina Schroeder und Johanna von Altrock sind in dieser intensiven Probenzeit von mehreren Monaten zusammengewachsen, haben sich angefreundet. Und beide verbindet das Ziel, es auch nächstes Jahr mindestens in den Landeswettbewerb von Jugend musiziert zu schaffen. Dann allerdings alleine, denn der Blockflötenwettbewerb wird 2018 nur für Solisten angeboten.

Der Erfolg der beiden Flötistinnen wird außerdem vom Förderverein der Musikschule belohnt: Dieser schenkte ihnen bereits nach dem Regionalwettbewerb 15 zusätzliche Minuten Unterricht in der Woche über einen Zeitraum von einem halben Jahr. Bürgermeister Ulrich Bünger – sonst immer in der Musikschule dabei, um den Nachwuchsmusikern zu gratulieren – ließ sich aufgrund terminlicher Schwierigkeiten entschuldigen, richtete aber seine Glückwünsche aus.

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