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Wildberg Die Zeit für eine Kandidatur war gekommen

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Regina Schröder hat unter anderem die Nahversorgung im Blick. Foto: Stadler Foto: Schwarzwälder Bote

Regina Schröder, 48-jährige verheiratete Pädagogin und Mutter von vier Kindern, zog nach der Kommunalwahl als Stimmenkönigin der Grünen in den Gemeinderat von Wildberg und in den Ortschaftsrat von Gültlingen ein. Ihr sind Klimaziele ebenso wichtig wie Bildungsfragen.

Wildberg. Bereits im Jahr 2014 wurde die an einem sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrum tätige Lehrerin Regina Schröder auf eine Kandidatur für den Wildberger Gemeinderat angesprochen. "Vor fünf Jahren war ich noch nicht soweit", sagt sie. "Mein jüngstes Kind ist jetzt acht Jahre alt, da war die Zeit für mich reif für eine Kandidatur und die Übernahme dieses verantwortungsvollen Ehrenamtes." Auf Anhieb wurde Schröder mit 2645 Stimmen zur Stimmenkönigin ihrer Liste gewählt und zog sowohl in den Gemeinderat der Stadt als auch mit 607 Stimmen in den Ortschaftsrat ihrer Wahlheimat Gültlingen ein. Toll findet sie, dass viele junge Männer in das Gremium gewählt wurden, bemängelt allerdings den geringen Frauenanteil.

Vor 30 Jahren kam die in Oberbayern geborene Regina Schröder zusammen mit ihrem Mann in den Wildberger Stadtteil. Sie haben gemeinsam ein Haus gebaut und bewohnen dieses mit ihren inzwischen vier Kindern.

Studiert hat Schröder Mathematik und Wirtschaft auf Lehramt. Sie lebte mit ihrem Mann drei Jahre in den USA. Dort wurde auch das erste Kind geboren. Während dieses Auslandsaufenthaltes hat sie sich weitergebildet und ein Semester Creative Writing studiert sowie Spanisch gelernt.

Über die in den vergangenen Monaten gesammelten Erfahrungen in den Kommunalgremien sagt sie: "Innerhalb unserer Partei herrscht ein gutes Miteinander und vor allem Konsens in vielen Punkten. Gemeinsam mit meinen Parteikollegen geht es uns primär um die sogenannten ›grünen‹ Themen"." Sie erwähnt neben der Energieeffizienz städtischer Gebäude auch die Ermunterung von Privathaushalten zum Energieeinsparen sowie den Antrag ihrer Partei zur Priorisierung von Klimazielen, auch in Bezug auf Nachhaltigkeit.

Schröder engagiert sich für die Bildung von Kindern und Jugendlichen und wünscht sich dabei gute Bildungschancen für alle. In Wildberg, so Schröder, seien momentan einige Kindergartengruppen aufgrund der hohen Kinderzahlen in so genannten Modulen untergebracht. Die Betreuung obliege fähigem Personal. Auch die Bildung im künstlerisch-musikalischen Bereich für alle Altersstufen ist ihr ein großes Anliegen. Sie selbst spielt Gitarre und ist aktiv in der neu gegründeten Trommlergruppe.

Schön fände es Regina Schröder, wenn es in Wildberg mit Begegnungsmöglichkeiten ein gutes Miteinander für die Bewohner gäbe. Auch Einkaufsmöglichkeiten in den Ortsteilen mit regionalen und saisonalen Angeboten wären ihr wichtig. Vorstellen könnte sie sich dabei ein so spannendes Thema, wie einen "Unverpackt-Laden", eventuell auch genossenschaftlich organisiert. Denkbar wäre aus ihrer Sicht auch ein Dorfladen, beispielsweise in der Stadtmitte beim Wildberger Bahnhof. Überhaupt wünscht sie sich mehr Einkaufsmöglichkeiten, Ärzte und Apotheken. Aus ihrer Sicht könnte man damit Weichen für die Zukunft stellen.

Neben ihrem Ehrenamt im Gemeinderat und Ortschaftsrat ist sie Kassiererin im Förderverein der Grundschule Sulz/Gültlingen, engagiert sich in der Kirche und im Fahrgastbeirat der Verkehrsgesellschaft Bäderkreis Calw (VGC).

Im Haushalt der Familie Schröder leben neben den vier Kindern auch ein Hund und eine Katze. Da bleibt oft nur noch wenig freie Zeit für die Hobbies von Regina Schröder: Sie liest gerne, strickt und häkelt. Früher hat sie Handball gespielt, allerdings kommt der Sport aus ihrer Sicht momentan etwas zu kurz. Auch zum Skilanglauf kommt sie – nicht nur aufgrund des ausbleibenden Schnees rund um Wildberg – inzwischen sehr selten. In Ferienzeiten freut sie sich auf Urlaubsreisen mit der ganzen Familie.

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