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Wildberg Die Hoffnung auf einen E-Kids-Cup lebt noch

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Trial-Spezialist Robin Schmid ist froh, dass er wieder im Sulzer "Lengenloch" trainieren kann. Foto: Priestersbach Foto: Schwarzwälder Bote

Beim MSC "Falke" Sulz kehrt langsam wieder Leben auf dem Vereinsgelände im "Lengenloch" ein – doch von der Normalität ist man noch meilenweit entfernt. Seit einigen Tagen dürfen immerhin die Vereinsmitglieder wieder eingeschränkt auf dem Gelände trainieren – unter strengen Auflagen.

Wildberg-Sulz. So ist vorerst nur ein Individualtraining möglich, und die Mitglieder müssen sich über eine von Software-Entwicklerin Ingrid Farr programmierte Reservierungs-App anmelden. Maximal 30 Sportler und jeweils ein Begleiter dürfen derzeit in den Sektionen auf der zur Verfügung stehenden Fläche von 15 000 Quadratmetern trainieren. "Mit der App haben wir eine gute Lösung gefunden, und das wird gut angenommen", erklärt der MSC-Vorsitzende Gerald Heller, dass die Trainingsmöglichkeit vor allem über die Pfingstfeiertage mit rund 50 Sportlern recht gut genutzt wurde. Die Reservierungssoftware kann auch von anderen Vereinen genutzt werden, wie der Vorsitzende mit Blick auf die Webseite https://letmetrain.de anmerkt.

Schade findet es Gerald Heller jedoch, dass sich die Gastfahrer vorerst noch gedulden müssen – und was ihn sogar schwer stört, ist der Umstand, dass gerade keine Schnupperkurse für Kinder angeboten werden können. Vor diesem Hintergrund befürchtet er, es werde in diesem Jahr keine Neuaufnahmen bei den Kindern geben.

Dabei war der Verein gerade so gut in Sachen Nachwuchsarbeit aufgestellt. Unter anderem war ein erneuter E-Kids-Cup geplant. Überhaupt seien bundesweit alle Trial-Wettbewerbe abgesagt, wobei Heller momentan auch gar nicht wüsste, "wie man so eine Veranstaltung organisieren und durchführen kann".

Trotzdem hat der MSC-Vorsitzende persönlich nach wie vor einen Funken Hoffnung, dass eventuell kurzfristig im Spätsommer doch noch mal ein E-Kids-Cup im Sulzer "Lengenloch" auf die Beine gestellt werden kann. "Das wäre ein kleines, übersichtliches Event und sehr wichtig für den Verein", unterstreicht Heller, dass dieses Thema im Vorstand noch diskutiert werden müsse.

In den vergangenen Wochen gingen die Vorstandssitzungen beim MSC als Telefonkonferenzen über die Bühne – "aber das ist halt ganz anders, als ein persönliches Treffen", weiß der Vorsitzende. Deshalb soll in nächster Zeit auch wieder eine Vorstandssitzung im Vereinsheim stattfinden. "Alle wollen das, und wir können die vorgeschriebenen Abstände locker einhalten", erklärt Heller, dass jetzt Punkte auf der Agenda stehen, "die von Angesicht zu Angesicht besser lösbar sind".

Auch wenn die Vorschriften für die Nutzung des "Lengenloch" derzeit noch streng sind, waren die Mitglieder in den vergangenen Tagen froh, nach der wochenlangen Zwangspause überhaupt wieder auf dem Gelände trainieren zu können.

"Das war eine lange Zeit und da hatte schon etwas gefehlt", freute sich beispielsweise Robin Schmid, der schon seit 18 Jahren Motorradtrial fährt, am Rande seiner ersten Trainingseinheit nach dem Lockdown. Seit er acht Jahre alt ist, ist Schmid ein begeisterter Trialfahrer, der 2015 auch schon an den Deutschen Meisterschaften teilgenommen hat. Aber so was wie die Folge der Corona-Pandemie hat er noch nie erlebt – und deshalb findet er es gut, "dass wir jetzt endlich wieder trainieren können".

Vor fünf Jahren hat der heute elfjährige Mika Kienzle mit dem Elektro-Bike spielerisch begonnen – und jetzt ist er bereits mit 80 Kubikzentimetern im "Lengenloch" unterwegs. "Wir haben die letzten Wochen mit Fahrradtrial überbrückt", freute sich sein Vater und Hobby-Trialer Stefan Kienzle, dass es jetzt wieder los geht. Auch er findet es bedauerlich, dass in diesem Jahr sämtliche Wettbewerbe abgesagt wurden.

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