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Wildberg Der Nikolaus geizt nicht mit Lobesworten

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Die Brüder Fabian (links) und Nico Giebelhäuser traten als Duo auf. Foto: Kosowska-Németh Foto: Schwarzwälder Bote

Die Schüler der Musikschule Wildberg präsentierten sich zum letzten Mal in diesem Jahr auf der Talentbühne. Keine Mühe scheute die Schulleitung, um den Abend attraktiv zu gestalten.

Wildberg. Zum einen enthielt das Vorspielprogramm mehrere vorweihnachtliche sowie "neutrale" Musikbeiträge, zum anderen besuchte das Konzert ein weißbärtiger Herr im roten Mantel, mit Bischofsmütze auf dem Kopf und Bischofsstab in der Hand und stellte sich als Heiliger Nikolaus aus Myra vor.

Seine Erscheinung beeindruckte gleichermaßen Jung und Alt, zumal der Ankömmling nicht nur alle Darsteller für ihre Auftritte ausgiebig lobte und mit Gaben beschenkte, sondern auch Bescheid über ihre musikalischen Neigungen, Hobbys und Charakterzüge wusste. Dass er dabei immer wieder in sein goldenes Buch spähte, fiel kaum jemanden auf, da die Atmosphäre von Anfang an von dem gemeinsam gesungenen "Lasst uns froh und munter sein" mit Unbeschwertheit und Humor geladen war.

Die Schuldozenten Peter Falk (Klavier), Rahel Klein (Violoncello), Petra Roderburg-Eimann (Blockflöte), Marieluise Zeidler (Gesang) und Olga Steinle (Klavier) spornten ihre Zöglinge zu Hochleistungen an, und so eiferte Marta Gravius ihrer Lehrerin im Blockflöten-Duo nach und ehrte den Sondergast mit "Lieber, lieber Nikolaus", dann illustrierte Johanna Sofia Beck auf dem Klavier die Schlittenfahrt des Weihnachtsmannes, der auch im Titel des gelungenen Beitrags von Annelie Pfefferle (Klavier) erschien.

Die junge Pianistin und auch Blockflötistin Maila Carle führte ihre anmutigen Stücke nacheinander auf beiden Instrumenten resolut vor, und Smilia Krug bediente die Flügeltasten in ihrem lyrischen Beitrag sicher, doch mit Bedacht. Sie spielte auch zum Konzertschluss zwei Weihnachtsweisen im Klavierduo mit Luisa Bürkle, die mit einem Menuett von Joseph Haydn schon vorher eine gute Figur machte. Die Pianistenreihe schloss Joy Bürker mit einer bildhaften Miniatur aus dem "Kinderalbum" von Peter Tschaikowsky ab.

Der Cellist Fabian Giebelhäuser (mit seiner Mutter am Klavier) versuchte sich im bewegten Satz einer klassischen Sonate in Lagen-Spiel und Vibrato und erwies sich auch als verantwortungsvoller Partner im Blockflöte-Cello-Duo mit seinem jüngerem Bruder Nico.

Der Nikolaus geizte nicht mit Lobesworten, und auch die Sopran-Anfängerin Liselotte Sinner freute sich sehr über seine Anerkennung für die Aufführung der zwei Lieder aus Barock- und Klassikzeiten. Ihre etwas ältere Mitschülerin Lea Salome Marquardt, die mit sicherer Tongebung ihrer Sopranstimme eine Mozart-Arie und das Wiegenlied "Guten Abend, gute Nacht" von Johannes Brahms vortrug, hatte sich die Komplimente vom Nikolaus ebenfalls redlich verdient.

Mit seiner weit fortgeschrittenen Spielweise beeindruckte Dennis Schwindhammer gleichermaßen den "alten und etwas vergesslichen" Mann wie die zahlreichen Zuhörer. Der begabte Teenager gestaltete den langsamen Eingangssatz aus einer barocken Sonate feinfühlig und mit schönem Klang.

Am Ende verabschiedete sich der Nikolaus, da er zu weiteren Einsätzen eilte, hinterließ aber Süßigkeiten für die jüngsten Publikumsgäste, so dass die fröhliche Stimmung noch lange anhielt. Und als auch der stellvertretende Schulleiter Peter Falk im Ballettsaal mit Verspätung auftauchte, ähnelte seine Gestalt irgendwie sehr der Figur vom Nikolaus.

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