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Wildberg Der Job im Winterdienst verlangt den Mitarbeitern einiges ab

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Erik Walz (links) und Karlheinz Röhm sind einsatzbereit. Foto: Geisel Foto: Schwarzwälder Bote

Wildberg. Schnee, Eis und Glätte gehören zum Winter einfach dazu, erschweren aber auch die Autofahrt. Hier kommt der Baubetriebshof ins Spiel: Täglich hat der Winterdienst Bereitschaft. Der Winterdienst in Wildberg besteht aus zwei Bereichen: Weckdienst und Bereitschaft. Der Mitarbeiter mit Weckdienst überprüft um 3 Uhr nachts, ob geräumt werden muss oder nicht. Sind die Straßen beispielsweise verschneit, klingelt er seine Kollegen in Bereitschaft aus den Betten. Die sind dann spätestens um 5 Uhr morgens mit Räumfahrzeugen unterschiedlicher Größe unterwegs, um nach und nach die Straßen freizuschaufeln – optimalerweise, ehe der Berufsverkehr anbricht.

Bereits vor dem Winter werden in Vorbereitung auf die kalte Jahreszeit die Fahrzeuge startklar gemacht und die Bereitschaft geplant. Dadurch sind die Mitarbeiter spätestens ab November einsatzbereit und das so lange, wie es nötig ist. Im Weck- und Bereitschaftsdienst wechseln sich die Mitarbeiter ab, dennoch ist die Einteilung jedes Mal eine Herausforderung – und das auch schon ohne die Corona-Pandemie, welche die Einteilung der Baubetriebshofmitarbeiter in mehrere Teams ohne Begegnungen erfordert.

Denn durch das frühe Aufstehen und nachfolgende normale Schichten wird es schwierig, die vorgeschriebenen Ruhezeiten dazwischen einzuhalten. Ein harter Job also, der den Mitarbeitern einiges abverlangt.

"Wir können nicht gleichzeitig überall sein"

Natürlich versucht das Team, möglichst schnell und sauber überall zu räumen. Baubetriebshofleiter Karlheinz Röhm gibt jedoch zu bedenken: "Wir können nicht gleichzeitig überall sein."

Er appelliert daher an die Einwohner, ein wenig Geduld und Verständnis zu zeigen. Sie können auch mithelfen und den Räumfahrzeugen ihren Job erleichtern, indem sie ihr Auto möglichst in ihrer Einfahrt parken. Denn auf der Straße stehende Fahrzeuge können gerade an engen Stellen das Durchkommen erschweren. Auch sollten Hecken und Sträucher so geschnitten sein, dass sie nicht in die Straße hängen und die Fahrzeuge behindern. Und wer seine Mülltonne für die Müllabfuhr rausstellt, sollte diese so nah wie möglich an das Grundstück und runter von der Straße stellen.

In den vergangenen Wochen, so Röhm, sei es leider vorgekommen, dass die Mitarbeiter deutlich länger für ihre Touren brauchten, weil sie einige Mülltonnen erst beiseite räumen mussten, um überhaupt durch die Straßen zu kommen.

Selbst auf breiteren Strecken können weit vom Bordstein weg abgestellte Fahrzeuge oder Mülltonnen zum Problem werden, weisen die Räumfahrzeuge mit ihren Schippen doch eine ordentliche Breite auf.

Nicht alles auf die öffentliche Straße kippen

Wer zuhause den Schnee vor der Haustüre schippt, sollte nicht alles einfach auf die öffentliche Straße räumen (dies ist verboten), sondern am Straßenrand aufhäufen – sodass der Berg den Verkehr nicht behindert.

Gehwege müssen bis spätestens 8 Uhr geräumt und bei Bedarf mit abstumpfenden Streumitteln bestreut worden sein. Wenn es weiter schneit oder gefriert, muss die Prozedur wiederholt werden. Die Räum- und Streupflicht endet erst um 20 Uhr.

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